UNO

    Guterres ruft erneut zu globalem Kampf gegen den Klimawandel auf

    Keystone-SDA
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    Pakistan,

    Uno-Generalsekretär António Guterres hat die internationale Gemeinschaft erneut eindringlich zu entschlossenen Klimaschutzmassnahmen aufgerufen.

    Uno-Generalsekretär Guterres fordert den Stopp von «perversen» Subventionen für klimaschädliche fossile Energieträger.
    Uno-Generalsekretär Guterres fordert den Stopp von «perversen» Subventionen für klimaschädliche fossile Energieträger. - sda - KEYSTONE/AP/Anjum Naveed

    Das Wichtigste in Kürze

    • UNO-Generalsekretär Guterres ruft zum globalen Kampf gegen den Klimawandel auf.
    • Er fordert entscheidende Klimaschutz-Massnahmen.

    «Unser Planet steht in Flammen, aber einige Entscheidungsträger spielen weiterhin Spielchen.» Das sagte António Guterres am Sonntag in einer Rede in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad.

    «Die einzige Antwort» auf die fortschreitende Erderwärmung seien «entschiedene Klimaschutz-Massnahmen». «Schrittweise Ansätze reichen nicht mehr.»

    Reiche Länder sollen vorangehen

    Bei der nächsten Uno-Klimakonferenz im November im schottischen Glasgow müssten die Regierungen daher den tiefgreifenden Wandel zusagen, «den unsere Welt braucht und den die Menschen fordern, mit viel stärkerer Ambition».

    UN-Generalsekretär Guterres zu Besuch in Pakistan
    Antonio Guterres, UN-Generalsekretär aus Portugal, zeigt während eines Vortrags zu Nachhaltigkeit und Klimawandel eine wiederverwertbare Einkaufstasche. - dpa

    Reiche Länder müssten dabei vorangehen, indem sie etwa die «perversen» Subventionen für klimaschädliche fossile Energieträger beendeten.

    Guterres stützt sich bei seinen Forderungen auf Berichte des Weltklimarats IPCC, der Weltmeteorologie-Organisation WMO und des Uno-Umweltprogramms Unep.

    Demnach müssen die weltweiten klimaschädlichen CO2-Emissionen bis 2030 um 45 Prozent gesenkt werden und bis zum Jahr 2050 Treibhausgasneutralität erreicht werden, um das Ziel des Pariser Klimaabkommens einzuhalten, die Erderwärmung möglichst auf 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen.

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