Gazastreifen: Donald Trump droht Hamas mit dem Tod

    Keystone-SDA
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    USA,

    Jüngst hat die Hamas im Gazastreifen Menschen getötet. Nun droht Donald Trump den Terroristen selbst mit dem Tod.

    Hamas
    Ein Mann postete kurz nach seiner Einbürgerung ein Foto von Hamas-Kämpfern auf Instagram. (Symbolbild) - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Jüngst haben die Hamas auf offener Strasse mehrere Menschen hingerichtet.
    • Nun droht Donald Trump den Terroristen mit dem Tod, sollte es weitere Hinrichtungen geben.

    US-Präsident Donald Trump hat der islamistischen Hamas mit dem Tode gedroht. Wenn die Terrororganisation weiter Menschen im Gazastreifen töte, «werden wir keine Wahl haben als hineinzugehen und sie zu töten», schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social. Trump machte nicht deutlich, welche Kräfte genau dann in den Gazastreifen gehen würden.

    Davor hatten Berichte über Tötungen im Gazastreifen durch Hamas-Kämpfer international für Empörung gesorgt. Trump hatte das am Dienstag aber zunächst noch mit einem gewissen Verständnis kommentiert: Die Hamas habe gegen «sehr, sehr schlimme Banden» durchgegriffen, das habe ihn nicht gross gestört. «Das ist okay», sagte er wörtlich.

    Erschiessung auf offener Strasse

    Auf der Plattform X war etwa ein Video veröffentlicht worden, das eine Gruppen-Erschiessung von rund acht Menschen auf einem Platz südlich der Stadt Gaza zeigen soll.

    Augenzeugen hatten der Deutschen Presse-Agentur telefonisch gesagt, die Hamas habe den Getöteten vorgeworfen, Kollaborateure der israelischen Armee zu sein. Die palästinensische Autonomiebehörde verurteilte die mutmasslichen Exekutionen scharf.

    Israel hat die Hamas zur Übergabe aller toten Geiseln aufgefordert und damit gedroht, bei Nichteinhaltung des Waffenruhe-Abkommens zum Krieg im Gazastreifen zurückzukehren.

    Hamas muss 28 Geiselleichen freigeben

    Die erste Phase der von Trump initiierten Waffenruhe sieht die Freilassung und Übergabe aller lebenden und toten Geiseln vor. Bereits am Montag hatten die Islamisten die letzten 20 lebenden Geiseln im Gazastreifen freigelassen. Am Mittwochabend übergab die Hamas zwei weitere Leichen – und hat nach eigener Darstellung damit alle für sie erreichbaren Überreste von Geiseln ausgehändigt.

    Laut Vereinbarung muss die Hamas insgesamt 28 Geiselleichen übergeben. Bisher übergab sie zehn Leichen. Bei einer davon handelt es sich nach israelischen forensischen Erkenntnissen nicht um die sterblichen Überreste einer Geisel.

    In einer Erklärung der Hamas hiess es, man unternehme grosse Anstrengungen, um die Sache abzuschliessen. Für die Bergung benötige es «ausserordentliche Bemühungen und spezielle Ausrüstungen». Israels Armee erklärte, die Hamas sei «verpflichtet, sich an die Vereinbarung zu halten und die nötigen Schritte zu unternehmen, um alle Geiseln zurückzugeben».

    Risiko, dass der Krieg wieder aufgenommen wird

    Sowohl israelische als auch US-Beamte befürchten laut der US-Nachrichtenseite «Axios», dass rechtsextreme Minister in Israels Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die Frage der Rückgabe der toten Geiseln nutzen werden, um das Waffenruhe-Abkommen zu untergraben und auf eine Wiederaufnahme des Krieges zu drängen.

    «Wir können nicht zulassen, dass das Abkommen scheitert», wurde ein Beamter der US-Regierung zitiert. Der US-Sender CNN zitierte Trump, dass dieser erwäge, Israel die Wiederaufnahme der Kämpfe zu erlauben, sollte die Hamas sich weigern, ihren Teil der Vereinbarung einzuhalten.

    Kommentare

    User #5239 (nicht angemeldet)

    Israel hat schon am ersten tag die Waffenruhe gebrochen mit 9 Opfern

    User #5216 (nicht angemeldet)

    Ein Gedanke kann man nicht töten...Aber man kann mit ihm in Komunikation tretten...Wahrheit und Logik werden immer obsiegen....

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