Iran ist erneut von einem starken Erdbeben erschüttert worden. 100 Personen wurden verletzt, ein Mensch ist ums Leben gekommen. Menschen liefen in Panik auf die Strasse.
Die Menschen stehen in Tehearn nach dem Beben auf der Strasse.
Die Menschen stehen in Tehearn nach dem Beben auf der Strasse. - Dpa
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Das Wichtigste in Kürze

  • Im Iran hat am späten Mittwochabend die Erde gezittert.
  • Menschen in Teheran flohen aus Angst vor einem Nachbeben auf die Strassen.
  • 100 Personen haben sich laut Behördenangaben verletzt, eine starb.

Ein mittelschweres Beben hat Mittwochnacht in der iranischen Hauptstadt Teheran Panik ausgelöst. Hunderttausende flohen aus ihren Häusern auf Strassen und Plätzen. Aus Angst vor Nachbeben wollten viele die Nacht im Freien verbringen oder gar die Stadt verlassen. Das Beben hatte eine Stärke von 5,2 und ereignete sich kurz vor Mitternacht. Das Epizentrum lag in Meschkindascht etwa 50 Kilometer südwestlich der Millionenmetropole Teheran. 100 Menschen wurden verletzt, ein Mensch starb.

600 Menschen kamen ums Leben

Die Angst der Teheraner ist verständlich. Erst vergangenen Monat starben bei einem Beben der Stärke 7,2 in Westiran mehr als 600 Menschen. Viele in der Hauptstadt befürchten, dass nun ein schwereres Beben folgen könnte.

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