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UBS schliesst Übernahme der Credit-Suisse-Kunden in der Schweiz ab

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Zürich,

Die Grossbank UBS hat die Migration der Schweizer Kunden der untergegangenen Konkurrenzbank Credit Suisse abgeschlossen. Damit sei die Übertragung aller CS-Kunden auf ihre Systeme vollendet, teilte die UBS am Mittwoch mit.

Die Grossbank UBS hat die Migration der Schweizer Kunden der untergegangenen Konkurrenzbank Credit Suisse abgeschlossen. (Symbolbild)
Die Grossbank UBS hat die Migration der Schweizer Kunden der untergegangenen Konkurrenzbank Credit Suisse abgeschlossen. (Symbolbild) - KEYSTONE/CLAUDIO THOMA

UBS-Chef Sergio Ermotti sprach von einer «der komplexesten Integrationen in der Geschichte des Bankwesens». Insgesamt seien weltweit rund 1,2 Millionen Kunden auf die UBS-Infrastruktur übertragen worden.

Gemäss der UBS habe die Grossbank damit einen zentralen Meilenstein bei der Integration der CS nach deren Notübernahme im Jahr 2023 erreicht. Mit der Integration stiegen die Zahlungsvolumen auf der UBS-Plattform um rund 25 Prozent auf knapp 3,1 Millionen Transaktionen täglich.

Seit der Übernahme setzte die UBS die Zusammenführung schrittweise um. Wichtige Schritte wie die Fusion der Stammhäuser sowie der Schweizer Einheiten wurden bereits im Sommer 2024 vollzogen. Für die nun abgeschlossene Migration baute die Bank unter anderem Kapazitäten in Filialen und Support aus, führte über 80'000 Tests durch und schulte Mitarbeitende während mehr als 132'000 Stunden.

Nach Angaben der UBS verlief die Migration aus Kundensicht weitgehend reibungslos. Die Bank verschickte rund drei Millionen personalisierte Schreiben und stellte digitale Informationsangebote bereit. Das Kundenfeedback sei überwiegend positiv ausgefallen.

Mit dem Abschluss der Migration beginnt nun die letzte Phase der Integration, einschliesslich der Abschaltung der alten IT-Systeme der Credit Suisse, wie es hiess. Die UBS rechnet weiterhin damit, den Integrationsprozess bis Ende 2026 weitgehend abzuschliessen.

Die UBS übernahm die Credit Suisse – beide systemrelevante Banken – im März 2023, um einen drohenden Zusammenbruch der CS zu verhindern und eine Finanzkrise in der Schweiz sowie international abzuwenden. Die Credit Suisse war zuvor durch Skandale, hohe Verluste und einen massiven Vertrauensverlust in eine akute Krise geraten. Die Übernahme wurde unter starkem Druck der Behörden organisiert, insbesondere durch den Bundesrat, die Schweizerische Nationalbank und die Finanzmarktaufsicht Finma, die die Stabilität des Finanzsystems sichern wollten.

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