Die südafrikanische Regierung unterstützt den staatlichen Stromkonzern Eskom mit umgerechnet 13 Milliarden Franken.
Südafrika setzt grösstenteils noch auf Kohlekraftwerke zur Stromversorgung. Doch nun gibt es Engpasse und es kommt zu Abschaltungen. Foto: Eskom/dpa
Südafrika setzt grösstenteils noch auf Kohlekraftwerke zur Stromversorgung. Doch nun gibt es Engpasse und es kommt zu Abschaltungen. Foto: Eskom/dpa - dpa-infocom GmbH
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die südafrikanische Regierung stellt Hilfsgelder in Milliardenhöhe zur Verfügung.
  • Damit soll der staatliche Energieversorger Eskom unterstützt werden.
  • In dem Land herrscht seit längerem eine Energiekrise.

In der anhaltenden Energiekrise in Südafrika will die Regierung den staatlichen Energieversorger Eskom entlasten. Am Mittwoch kündigte Südafrikas Finanzminister Enoch Godongwana an, die Regierung werde 254 Milliarden Rand (13 Milliarden Franken) bereitstellen. Damit soll ein Teil der Schulden des Unternehmens getilgt werden.

Dies werde dem Stromversorger helfen, seine Mittel auf die Instandhaltung der Energieinfrastruktur zu konzentrieren, so Godongwana. Die Schuldenlast des Energiekonzerns beträgt umgerechnet insgesamt 25 Milliarden Franken.

Obwohl Südafrika eines der wirtschaftsstärksten Länder Afrikas ist, kommt es schon seit Monaten täglich zu mehrstündigen Elektrizitätsausfällen. Anfang Februar hatte Präsident Cyril Ramaphosa wegen der Stromkrise den Katastrophenfall ausgerufen. Damit wollte er zusätzliche finanzielle Haushaltsmittel zur Behebung der Probleme freisetzen können. Eskom werden Korruption und Misswirtschaft vorgeworfen.

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