Burundi schliesst Grenze zu Ruanda

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    Burundi schliesst seine Grenze zu Ruanda und beschuldigt das Nachbarland, Rebellen zu unterstützen.

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    Flüchtlinge aus Burundi. (Archivbild) - Keystone

    Burundi hat am Donnerstag seine Grenze zum Nachbarland Ruanda geschlossen. «Wir haben unsere Grenzen geschlossen. Jeder, der versucht, dorthin zu gelangen, wird nicht durchgelassen», sagte Innenminister Martin Niteretse am Donnerstag vor Journalisten.

    Die Entscheidung erfolgte knapp zwei Wochen, nachdem Burundi Ruanda beschuldigt hatte, Rebellen zu unterstützen, die Angriffe auf burundischem Boden verübt hätten. Nach Angaben Burundis hatte die Gruppe RED-Tabara am 22. Dezember nahe der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo bei einem Angriff 20 Menschen, darunter Frauen und Kinder, getötet.

    Anschuldigungen gegenüber dem ruandischen Präsidenten

    Der burundische Präsident Evariste Ndayishimiye beschuldigte Ruanda am 30. Dezember, die Rebellen zu unterstützen, was Ruanda dementierte. «Nachdem wir festgestellt haben, dass wir einen schlechten Nachbarn haben (den ruandischen Präsidenten Paul Kagame), haben wir alle Beziehungen zu ihm abgebrochen», sagte Innenminister Niteretse weiter. Er warf Ruanda vor, «Kriminelle» zu beherbergen, die «Burundern schaden».

    Die Rebellengruppe RED-Tabara wird seit 2015 für tödliche Gewalttaten in Burundi verantwortlich gemacht. Die letzten Anschläge erfolgten im September 2021 – unter anderem auf den Flughafen in der Hauptstadt Bujumbura.

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