Die Zahl der Arbeitslosenanträge in den USA ist diese Woche auf dem tiefsten Niveau seit Beginn der Corona-Pandemie.
Die Zahl der US-Arbeitslosenanträge ist auf dem tiefsten Stand in der Corona-Krise. (Archiv)
Die Zahl der US-Arbeitslosenanträge ist auf dem tiefsten Stand in der Corona-Krise. (Archiv) - sda - KEYSTONE/AP/Rogelio V. Solis

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Arbeitslosenanträge in den USA sinken weiterhin.
  • Letzte Woche stellten nur 553'000 Amerikaner einen Antrag für Arbeitslosengeld.
  • Die US-Notenbank möchte sich noch nicht von der lockeren Geldpolitik abkehren.

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ist auf den tiefsten Stand in der Corona-Krise gesunken. Insgesamt stellten vergangene Woche 553'000 Amerikaner einen Antrag auf staatliche Stütze.

Arbeitslosenhilfe
Ein Antrag auf Arbeitslosenhilfe. - AFP/Archiv

In den sieben Tagen zuvor waren es noch revidiert 566'000, wie das Arbeitsministerium in Washington am Donnerstag mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit 549'000 gerechnet.

Fed bleibt bei der lockeren Geldpolitik

Trotz anziehender Konjunktur sieht die Fed die Zeit für eine Abkehr von der sehr lockeren Geldpolitik noch lange nicht gekommen. Die Währungshüter um Fed-Chef Jerome Powell beliessen den Leitzins am Mittwoch in der Spanne von null bis 0,25 Prozent. Sie betonten, dass man noch weit von Vollbeschäftigung und Preisstabilität entfernt sei.

Anleihe
Das Gebäude der US-Notenbank in Washington. Am 16. Dezember wird entschieden, wie es mit der Anleihe weitergehen soll. - dpa

Dennoch nahm die US-Wirtschaft zu Jahresbeginn überraschend kräftig Fahrt auf. Das Bruttoinlandsprodukt stieg von Januar bis März mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 6,4 Prozent. Dies teilte das Handelsministerium in Washington in einer ersten Schätzung mit.

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