Wetter

    Wetter: Sturm in den USA führt zu Erdrutschgefahr

    Rebekka Affolter
    Rebekka Affolter

    USA,

    Während die Schweizer die Herbstsonne geniessen, sieht das Wetter in den USA schlechter aus: Die Westküste kämpft mit starkem Wind und Regen.

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    In Kalifornien kam es zu Erdrutschen. - AP Photo/Noah Berger

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Westen der USA kämpft derzeit mit heftigen Niederschlägen.
    • Dies führt zu starken Windböen wie grossen Mengen an Niederschlag.
    • Wegen der Dürre der letzten Jahre kann der Boden die Wassermengen nicht gut aufnehmen.

    In der Schweiz herrscht das schönste Herbstwetter, in den USA sieht es nicht ganz so sonnig aus: Über dem Nordpazifik bilden sich immer neue Sturmtiefs. Ein solches Tief liegt aktuell auch vor der Westküste der USA und Kanada.

    Innerhalb von kurzer Zeit sank der Druck stark, wie «MeteoNews» in einer Mitteilung schreibt. Mit 942 Hektopascal wurde gestern Sonntag der tiefste je gemessene Luftdruck in dieser Region registriert. Laut Mitteilung liegt dieser Wert im Bereich eines tropischen Hurrikans.

    Wetter: Niederschlag zwischen 100 bis 200 Millimeter

    Entsprechend stark sind die Winde: Der Orkan peitscht das Meer auf, es wurden Wellenhöhen zwischen zehn und 15 Meter erfasst. Auf den Gipfeln der Sierre Nevada wurden Böen von über 200 Kilometer pro Stunde gemessen.

    Das Orkantief sorgt für grosse Niederschlagsmengen. Seit gestern fiel in grossen Teilen Kaliforniens und Oregons starker Regen. Bis Montagabend gab es verbreitet 100 bis 200 Millimeter Niederschlag, in der Sierre Nevada sogar über 300 Millimeter. In den Hochlagen fiel über ein Meter Schnee.

    Wetter: Schlammlawinen wegen starkem Regen

    Kalifornien und Oregon leiden seit Jahren unter einer ausgeprägten Dürre. Dies führt dazu, dass der Boden die Wassermengen nun sehr schlecht aufnehmen kann. Dadurch entsteht die Gefahr von Sturzfluten, Hangrutschen und Schlammlawinen.

    Im Verlauf der Woche könnte sich die Situation allerdings etwas entspannen. Zwar bilden sich laut «MeteoNews» weitere Sturmtiefs, der Schwerpunkt der Niederschläge verlagert sich allerdings weiter Richtung Norden.

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