VeLotto: Sammeln für den Radsport-Nachwuchs
Beim traditionellen VeLotto von BeCycling in der Berner Lesbar wurde gespielt, gelacht und für den Schweizer Radsportnachwuchs gesammelt.

«Carton im Sääli», gute Stimmung im Haus und ein guter Zweck obendrein: Das traditionelle VeLotto von BeCycling brachte 2026 die Velofans in der Berner Lesbar zusammen.
Kaum waren die Karten verteilt, ging die Jagd auf attraktive Preise von Swiss Cycling, dem Tudor-Team und den Athletinnen und Athleten los. Es wurde gespielt, gelacht, gegessen, angestossen und ganz nebenbei der Schweizer Radsportnachwuchs unterstützt.
Denn die gesamten Einnahmen fliessen in die Stiftung BeCycling. Ihr Ziel: Kinder aufs Velo bringen und Jugendliche im Rennsport, Mountainbike, BMX oder Trial fördern.
Kidical Mass für die Kleinsten
Für die Jüngsten organisiert BeCycling jedes Jahr eine Kidical Mass. So können Kinder in geschütztem Rahmen mit dem Velo oder dem Laufrad auf der Strasse fahren. Mit dabei ist jeweils auch das BeCycling-Maskottchen: Ein rotes Eichhörnchen, das zuverlässig mitrollt.

Viele Kinder lernen zwar Velofahren, doch mit zunehmendem Alter nimmt die Zeit auf dem Zweirad oft deutlich ab – besonders bei Jugendlichen.
BeCycling für den Radsportnachwuchs
Im Rennsport stellte BeCycling während einiger Jahre ein Frauennachwuchsteam an der Tour de Suisse Women, um junge Rennfahrerinnen gezielt zu fördern. Inzwischen gibt es mit Nexetis das erste Schweizer Frauenteam: ein schöner Erfolg!
Auch in der Romandie war BeCycling präsent und stellte an den 3 Jours d’Aigle ein Bahnteam, ebenfalls mit Erfolg. Dazu unterstützt die Stiftung Trailkurse, Trainingslager, Bike-Rennserien für Jugendliche und die Ausbildung von Leitenden im Nachwuchsbiketraining.
Zweimal pro Jahr werden eingereichte Gesuche geprüft und, wenn möglich, gutgeheissen. Damit noch mehr Trainingslager, Kidsrennen und Kurse unterstützt werden können, organisiert BeCycling jedes Jahr ein VeLotto: für Sichtbarkeit, Unterstützung und Spenden.
Denn neben Sette Sports, der Tour de Station und Einzelspenden dürfte es gern noch etwas mehr sein. Anfragen, Ideen und Bedarf gibt es jedenfalls genug.
Das Co-Präsidium von BeCycling
Gegründet wurde BeCycling vor rund fünf Jahren von Luana Bergamin, Aline Trede, Fabian Cancellara, Markus Pfisterer, Thomas Peter und David Loosli. Danach nahm die Stiftung rasch Fahrt auf. Bis heute stehen Aline Trede und Fabian Cancellara gemeinsam an deren Spitze.

Fabian Cancellara war also von Anfang an mit an Bord und machte früh klar, dass ihm der Radsport viel gegeben habe und er entsprechend auch etwas zurückgeben wolle. Mit dem Tudor Pro Cycling Team und Schweizer Fahrern wie Marc Hirschi und Stefan Küng leistet er heute viel für den Schweizer Radrennsport.
Aline Trede engagiert sich derweil mit grossem Einsatz für die Förderung des Frauenradsports. Sie hat das Förderprogramm fastandfemaleSUI mitgegründet, präsidiert die Radgruppe Bundeshaus und setzt sich politisch für Nachwuchs- und Sportförderung ein.
Aktuell ist sie im Regierungsratswahlkampf im Kanton Bern. Ob sie dereinst auch dort eine Radgruppe aufgleist, wird sich zeigen. Zuzutrauen wäre es ihr durchaus! Das Co-Präsidium von BeCycling ergänzt sich mit seinen unterschiedlichen Erfahrungsrucksäcken jedenfalls hervorragend.
VeLotto
Zurück in die Lesbar: Luana Bergamin, seit Samstag neue Präsidentin von Swiss Cycling, gewann am VeLotto zwar keine der ganz grossen Preise, dafür kurz darauf in einer spannenden Wahl das Präsidium des Radsportverbandes.
Doris Turin, Stiftungsrätin von BeCycling, hätte ebenfalls tüchtig abräumen können, spielte aber ausser Konkurrenz. Und Aline Trede sowie Fabian Cancellara liessen als Glücksfee und Glücksfeerich die Zahlen so fallen, wie es bestens zum Zweck des Abends passte: Gewonnen haben am Ende vor allem die Kinder.












