Weisses Haus lehnt staatlichen Corona-Impfausweis ab

    AFP
    AFP

    USA,

    Das Weisse Haus hat Vorschlägen für einen staatlichen Corona-Impfausweis in den USA eine Absage erteilt.

    jen psaki
    Biden-Sprecherin Jen Psaki. Sie sprach von einem «tragischen Vorfall» in Columbus - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Das Weisse Haus lehnt die Vorschläge eines staatlichen Corona-Impfausweises ab.
    • Für private Unternehmen will die Biden-Regierung Richtlinien entwerfen.
    • «Es darf keine Diskriminierung geben», sagte Sprecherin Jen Psaki in Washington.

    Die Sprecherin von Präsident Joe Biden, Jen Psaki, sagte am Dienstag, die Regierung unterstütze kein «System», das von US-Bürgern das Mitführen einer Impfbestätigung verlange. «Es wird keine Impfdatenbank auf Bundesebene und keine Anordnung der Bundesregierung geben, dass jeder einen einheitliche Impfnachweis erhalten muss.»

    Private Unternehmen könnten der Idee einer Impfbestätigung aber nachgehen, sagte Psaki, etwa für Sportveranstaltungen in Stadien. Dabei müsse aber die Privatsphäre geschützt werden. Auch dürfe es keine «Diskriminierung» geben. Die Regierung wolle dazu Richtlinien entwerfen, sagte die Biden-Sprecherin.

    Impfausweis
    Einen staatlichen Corona-Impfausweis wird es in den USA nicht geben (Symbol). - dpa-infocom GmbH

    Die Möglichkeit von Corona-Impfausweisen wird in einer Reihe von Ländern diskutiert, um eine sichere Wiederöffnung der Wirtschaft und des Reiseverkehrs zu ermöglichen. Kritiker warnen unter anderem vor einer Einführung einer Impflicht durch die Hintertür und einer Einschränkung der Grundrechte.

    Kalifornien will Ende von Massnahmen für Mitte Juni

    In den USA weckt das schnelle Tempo bei Corona-Impfungen Hoffnungen auf eine baldige Rückkehr zur Normalität. Zuletzt wurden im Schnitt mehr als drei Millionen Menschen pro Tag geimpft. Seit Beginn der Kampagne im Dezember haben mehr als 108 Millionen Menschen mindestens eine Impfdosis erhalten, mehr als 63 Millionen von ihnen sind durchgeimpft.

    Kaliforniens Gourneur Gavin Newsom stellte am Dienstag eine mögliche Aufhebung der Corona-Beschränkungen ab dem 15. Juni in Aussicht. Dies gelte allerdings nur, wenn die Impfkampagne weiter vorankomme und die Infektionszahlen nicht ansteigen.

    Kalifornien Gouverneur Gavin Newsom
    Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom spricht in Sacramento. - sda - Keystone/Pool AP/Rich Pedroncelli

    «Wir können jetzt damit beginnen, unser Leben nach der Pandemie zu planen», erklärte der Politiker von Bidens Demokratischer Partei. «Das Licht am Ende des Tunnels war nie heller.» Zahlreiche Bundesstaaten wie Texas haben ihre Corona-Beschränkungen bereits aufgehoben. Biden hatte dies angesichts zuletzt wieder steigender Infektionszahlen als verfrüht kritisiert. Er hat die Bevölkerung aufgerufen, im Kampf gegen die Pandemie nicht nachzulassen.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Schiesserei Organe
    11 Interaktionen
    Gewalttat
    Coronavirus
    34 Interaktionen
    Mit Trump
    Weisses Haus
    Weisses Haus

    MEHR IN NEWS

    Slowup
    3 Interaktionen
    Zürich
    Lufthansa
    2 Interaktionen
    Frankfurt/Main

    MEHR CORONAVIRUS

    Sportler
    40 Interaktionen
    Xhaka-Hammer
    Impfung Covid
    50 Interaktionen
    Covid-19
    Luftfahrt
    9 Interaktionen
    Passagierzahlen
    Long Covid
    4 Interaktionen
    Obwalden

    MEHR AUS USA

    Farthing
    5 Interaktionen
    Jackpot
    Johann Wadephul
    15 Interaktionen
    New York
    Donald Trump
    3 Interaktionen
    Washington
    waltz
    1 Interaktionen
    Washington