Krieg

Wegen Iran-Krieg: JD Vance kritisiert Netanjahu

Simon Huber
Simon Huber

USA,

US-Vizepräsident JD Vance hat Israels Premier Benjamin Netanjahu hinter den Kulissen wegen zu optimistischer Einschätzungen zum Iran-Krieg kritisiert.

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US-Vizepräsident JD Vance kritisiert Benjamin Netanjahu für dessen Optimismus vor dem Krieg gegen den Iran. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • JD Vance kritisiert Netanjahus Einschätzung vor Kriegsbeginn.
  • Der US-Vizepräsident könnte dennoch bei möglichen Gesprächen mit Iran vermitteln.
  • Washington prüft weiter diplomatische und militärische Optionen.

Zwischen Washington und Jerusalem soll es hinter den Kulissen zu Spannungen gekommen sein.

US-Vizepräsident JD Vance kritisierte demnach Israels Premierminister Benjamin Netanjahu in einem Telefonat deutlich.

Beim Telefon-Zoff ging es demnach um die Einschätzung des Kriegs gegen den Iran.

Vances Vorwurf: Erfolgsaussichten wurden zu optimistisch dargestellt

Vance soll Netanjahu vorgeworfen haben, die Erfolgsaussichten der Offensive zu optimistisch dargestellt zu haben.

Vor allem die Aussicht auf einen schnellen Machtwechsel im Iran sei zu positiv bewertet worden.

Netanjahu habe diese Möglichkeit auch gegenüber US-Präsident Donald Trump als realistischer dargestellt, als sie tatsächlich gewesen sei. Das berichtet das US-Portal «Axios».

Bereits vor Beginn des Kriegs gehörte Vance innerhalb der US-Regierung zu den skeptischeren Stimmen.

Glaubst du, dass JD Vance 2028 Präsident der USA wird?

Er stellte Fragen zur Dauer des Konflikts und zu dessen strategischem Ziel. Auch mögliche Auswirkungen auf amerikanische Waffenbestände sprach er an.

JD Vance vermittelt zwischen den USA und Israel

Trotz dieser Vorbehalte ist der Vizepräsident inzwischen stark in die diplomatischen Bemühungen der USA eingebunden.

Er telefonierte mehrfach mit Netanjahu und traf Vertreter aus den Golfstaaten. Zudem war er an indirekten Botschaften zwischen Washington und Teheran beteiligt.

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Trotzdem gilt JD Vance (Zweiter von rechts) als Mittelmann zwischen den USA und Israel. - keystone

Im Weissen Haus gilt Vance deshalb als möglicher Chefunterhändler für künftige Gespräche mit dem Iran.

Gleichzeitig bereitet sich die US-Regierung auch auf eine weitere militärische Eskalation vor, falls diplomatische Bemühungen scheitern.

Kommentare

User #3030 (nicht angemeldet)

Haben die vielen SVP-Politiker, welche Trump so frönten, eine Erklärung, warum das jetzt gut war?

User #2705 (nicht angemeldet)

Welch dümmliche Kommentare hier.

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