Die US-Lkw-Tochter von Volkswagen verpflichtet sich, eine Zivilstrafe in Höhe von 52 Millionen US-Dollar zu zahlen. Zudem will Navistar ältere Dieselmotoren aus dem Verkehr zu ziehen.
Eine Navistar-Flagge weht vor dem Firmensitz des Lkw-Herstellers in Illinois. Foto: Tannen Maury/EPA/dpa
Eine Navistar-Flagge weht vor dem Firmensitz des Lkw-Herstellers in Illinois. Foto: Tannen Maury/EPA/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Volkswagens US-Lkw-Tochter Navistar bezahlt zur Beilegung eines Rechtsverfahrens wegen des Verstosses gegen Abgasvorschriften eine Millionenstrafe.

Navistar habe sich im Rahmen eines Vergleichs verpflichtet, eine Zivilstrafe in Höhe von 52 Millionen US-Dollar (ca. 45 Mio Euro) zu begleichen, teilten das US-Justizministerium und die Umweltbehörde EPA in Washington mit.

Zudem hat sich Navistar bereit erklärt, ältere Dieselmotoren aus dem Verkehr zu ziehen. Das Unternehmen habe seit 2010 illegal Dieselmotoren für Schwerlast-Trucks eingeführt, die nicht den Vorschriften der Umweltbehörde EPA entsprachen, hiess es von der Justizbehörde.

Bereits 2015 hatte die US-Regierung in der Sache Anklage gegen Navistar erhoben. Insgesamt ging es den Angaben zufolge um 7749 Dieselaggregate, die nicht den Emissionsstandards entsprachen. Der Volkswagen-Konzern hat den US-Truckbauer Navistar über seine Nutzfahrzeug-Holding Traton mit Wirkung zum 1. Juli übernommen.

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