Verlängerung von Iran-Einsatz untragbar? Pentagon dementiert

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USA,

Das Pentagon dementiert einen Bericht, wonach hochrangige Militärs vor einer Verlängerung des Iran-Einsatzes warnten.

US-Militär
Das US-Militär ist seit Monaten in einen Machtkampf mit dem Iran um die Kontrolle der Strasse von Hormus involviert. (Symbolbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Pentagon-Sprecher Parnell nennt den Bericht der «Washington Post» fehlerhaft.
  • Laut dem Bericht warnten Oberbefehlshaber vor Risiken für die Heimatverteidigung.
  • Ein Teil der Nahost-Truppen soll laut Dokument bis 2027 stationiert bleiben.

Das US-Verteidigungsministerium hat einen Medienbericht zumindest in Teilen dementiert, wonach mehrere hochrangige US-Militärs vor einer Verlängerung des US-Einsatzes gegen den Iran gewarnt haben. «Vieles davon ist schlichtweg falsch», schrieb Pentagon-Sprecher Sean Parnell auf der Plattform X. Er betonte, dass die Veröffentlichung streng geheimer Lageberichte ein «Verbrechen» sei.

In einem Statement an die Deutsche Presse-Agentur sagte Parnell, dass der Artikel «ein schlecht recherchierter Bericht voller Ungenauigkeiten» sei. Zu internen operativen Abläufen oder bestimmten Risikobewertungen wolle er sich nicht öffentlich äussern.

Zuvor hatte die «Washington Post» unter Berufung auf mit einem geheimen Dokument vertraute Personen berichtet, dass mehrere hochrangige US-Militärs Verteidigungsminister Pete Hegseth darauf hingewiesen hätten, dass eine Verlängerung grossangelegter Operationen gegen den Iran nicht tragbar sei. Zudem könnten dadurch die Fähigkeiten der Streitkräfte, Bedrohungen auch in der Heimat abzuwehren, eingeschränkt werden, schrieb die Tageszeitung unter Berufung auf das sogenannte Secretary of Defense Orders Book (SDOB).

Dabei handelt es sich laut «Washington Post» um eine in der Regel zweimal im Monat zusammengestellte Übersicht über die weltweite Verfügbarkeit von US-Kriegsschiffen, Flugzeugen, Personal und Waffensystemen. Die Warnungen seien von Oberbefehlshabern von Heer, Marine und Luftwaffe sowie den Vier-Sterne-Generälen, die die US-Operationen in Europa, Asien und Lateinamerika leiten, ausgesprochen worden, hiess es weiter.

Laut dem Dokument sei vorgesehen, dass einige in Nahost stationierten Truppen bis September und andere bis 2027 dort bleiben sollen. Eine mögliche Verlängerung des Truppeneinsatzes habe die Militärführung dazu veranlasst, ihre Besorgnis zu äussern.

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