Nach Sturzflut im Grand Canyon: Behörde sucht Vermisste
Nach einer Sturzflut im Grand Canyon sucht die Behörde nach mehr als 20 vermissten Personen.

Das Wichtigste in Kürze
- Eine Sturzflut verwüstete am Samstag das Gebiet um die Phantom Ranch mit Schlamm.
- Bis Sonntagmorgen wurden 62 Personen gerettet, weitere Evakuierungen sind geplant.
- Der National Park Service warnt vor weiteren Gewittern und möglichen neuen Sturzfluten.
Nach einer Sturzflut im Grand Canyon Nationalpark im US-Bundesstaat Arizona bittet die zuständige Behörde um Mithilfe bei der Suche nach mehr als 20 Menschen.
Diese könnten als «vermisst oder unauffindbar» gelten, teilte der National Park Service in den sozialen Medien mit. Demnach war es am Samstag im Bereich der Phantom Ranch sowie des sehr beliebten Bright Angel Canyons zu einer Sturzflut gekommen.
Auf Bildern und einem Video war zu sehen, dass das Gebiet rund um die Phantom Ranch verwüstet und mit Schlamm bedeckt wurde. Fast alle Fussgängerbrücken über den Bach Bright Angel seien zerstört worden, hiess es vom National Park Service.
Bis zum Sonntagmorgen seien 62 Personen von der Phantom Ranch und dem unteren North Kaibab Trail gerettet worden, hiess es weiter. Weitere Evakuierungen seien geplant. Der NPS warnte vor Gewittern und Starkregen am Sonntag und Montag, die erneut zu Sturzfluten führen könnten.












