Medien: USA verlegen Militär nach Nahost
Donald Trump lässt Berichten zufolge einen Flugzeugträger nach Nahost verlegen. Zuvor hat er dem iranischen Regime wiederholt gedroht.

Das Wichtigste in Kürze
- Die USA verlegen einen Flugzeugträger und Begleitschiffe nach Nahost.
- Zusätzliche Waffen und möglicherweise Kampfflugzeuge werden laut den Berichten folgen.
- Der Flugzeugträger war zuvor im Südchinesischen Meer stationiert.
Nach den Drohungen gegen den Iran verstärken die USA Medienberichten zufolge ihr Militär in Nahost. Die «New York Times» berichtete unter Berufung auf zwei US-Beamte, der Flugzeugträger «USS Abraham Lincoln» und einige Begleitschiffe seien auf dem Weg vom Südchinesischen Meer in die Region. Bis zur Ankunft dauere es etwa eine Woche.
Der von einem Atomreaktor angetriebene Flugzeugträger transportiert normalerweise mehrere Tausend Soldaten sowie Dutzende Kampfflugzeuge und wird von Zerstörern der Marine begleitet. Zudem würden zusätzliche Waffen und Verteidigungsausrüstung dorthin gebracht. Es könnten Kampfflugzeuge folgen.

Auch das US-Medium «Axios» berichtete, der Flugzeugträger «USS Abraham Lincoln» sei auf dem Weg in die Region. Eine Bestätigung des Pentagons gab es zunächst nicht.
Der US-Sender «Fox News» berichtete unter Berufung auf militärische Quellen, mindestens ein US-Flugzeugträger werde in Richtung Nahost gebracht. Um welchen Flugzeugträger es sich handele, sei unklar.
Seit Beginn der Massenproteste gegen das autoritäre Herrschaftssystem der Islamischen Republik vor gut zwei Wochen hatte US-Präsident Trump dem Iran bereits mehrfach mit einem Eingreifen der USA gedroht.
Netanjahu bittet um Aufschub des Angriffs
Am Mittwoch hatte eine Sperrung des iranischen Luftraums Spekulationen über einen möglichen US-Luftangriff ausgelöst. «Nur Präsident Trump weiss, was er unternehmen wird» – und eine sehr kleine Gruppe von Beratern sei mit seinen Ansätzen vertraut, sagte Leavitt.
Die Website «Axios» berichtete, Trump zögere eine Entscheidung zu einem möglichen Angriff auf den Iran hinaus, während das Weisse Haus darüber unter anderem mit Verbündeten berate.
Israels Premierminister Benjamin Netanjahu habe Trump demnach gebeten, dem Land mehr Zeit für die Vorbereitung auf einen möglichen iranischen Vergeltungsschlag zu geben. Auch die «New York Times» schrieb, dass Netanjahu um einen Aufschub eines US-Angriffs gebeten habe. Leavitt bestätigte lediglich ein Gespräch von Netanjahu und Trump.












