US-Medien: US-Militär greift iranische Raketenwerfer an

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    Nach dem US-Angriff auf Larak hat der Iran laut eigenen Angaben zwei US-Stützpunkte in Jordanien attackiert.

    US-Präsident Donald Trump
    Trump sagte, er sei bereit, sich auf seiner Asien-Reise mit Kim Jong Un zu treffen. (Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die USA griffen zwei iranische Raketenwerfer auf der Insel Larak an, Teheran meldet Opfer.
    • Als Vergeltung griff der Iran laut eigenen Angaben zwei US-Stützpunkte in Jordanien an.
    • Jordanien und die USA erklären, alle acht Raketen seien abgefangen worden.

    Das US-Militär hat Medienberichten zufolge erstmals seit Ende Juli wieder Angriffe im Iran geflogen. Ziel seien zwei iranische Raketenwerfer auf der Insel Larak in der Strasse von Hormus gewesen, berichteten das Nachrichtenportal «Axios» sowie die Sender Fox News und CBS News unter Berufung auf einen US-Beamten.

    Ein US-Beamter erklärte, die iranischen Streitkräfte seien dabei beobachtet worden, wie sie Raketen mit Seeminen für einen Abschuss in die strategisch wichtige Meerenge vorbereiteten.

    Eskaliert der Krieg im Nahen Osten nun wieder?

    Anwohner der Insel meldeten der iranischen Nachrichtenagentur Fars eine Explosion, deren Ursache zunächst unklar blieb. Kurz darauf bestätigte ein US-Vertreter gegenüber Al Jazeera Arabic den Angriff auf die beiden Abschussrampen.

    IRGC meldet Opfer, droht mit Vergeltung und greift Jordanien-Stützpunkte an

    Die Revolutionsgarden (IRGC) erklärten über den staatlichen Sender IRIB, bei dem Angriff seien mehrere iranische Kämpfer und Zivilisten getötet oder verletzt worden. Eine genaue Opferzahl nannte die IRGC nicht. Den USA wurde mit Vergeltung gedroht.

    Zusätzlich warf der Geheimdienstflügel der IRGC dem Gegner vor, nach gescheitertem Versuch, den «Widerstand» der iranischen Bevölkerung zu brechen, nun auf «psychologische Kriegsführung» zu setzen, um die nationale Stabilität zu untergraben.

    In der Folge hatte der Iran in der Nacht auf Montag zwei Stützpunkte des US-Militärs in Jordanien angegriffen. In einer von mehreren staatlichen iranischen Nachrichtenagenturen verbreiteten Erklärung der Revolutionsgarden hiess es, die kombinierte Drohnen- und Raketenattacke sei Vergeltung für den US-Angriff auf Larak gewesen.

    Jordanien: Raketen wurden abgefangen

    Jordanien habe acht Raketen zerstört, die in den Luftraum eingedrungen waren, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Petra unter Berufung auf das Militär. Die Revolutionsgarden teilten laut Agenturberichten weiter mit, bei dem Angriff auf die US-Stützpunkte sei technische Infrastruktur zerstört worden.

    strasse von hormus
    Die Strasse von Hormus ist weiter ein zentraler Streitpunkt im Iran-Krieg. - keystone

    Jordanien erklärte dagegen, die iranischen Raketen seien abgefangen worden, bevor sie eine Gefahr für Bürger oder Eigentum hätten darstellen können. Der US-Sender CNN zitierte einen US-Beamten, der dies bestätigte – bislang seien keine Einschläge gemeldet worden.

    Trump sprach von «Null-Toleranz-Politik» bei der Verminung

    Erst diese Woche hatte US-Präsident Donald Trump dem Iran erneut mit der Zerstörung jeglicher Schiffe und Boote gedroht, die in der Strasse von Hormus Seeminen verlegen. Er verwies auf eine «Null-Toleranz-Politik» bei der Verminung der Meerenge, nachdem er bereits Mitte April ähnliche Drohungen ausgesprochen hatte.

    Trump verwies zudem darauf, dass sein Militär ihn darüber informiert habe, dass alle Minen aus der Strasse von Hormus entfernt oder gesprengt worden seien. Der US-Präsident hatte bereits Mitte August behauptet, dass in der Meerenge sämtliche Sprengkörper entfernt oder gesprengt worden seien.

    Damals knüpfte er seine Aussagen daran, dass die Strasse von Hormus angeblich vollständig geöffnet sei. Doch auch fast anderthalb Monate danach liegt der Schiffsverkehr weiter deutlich unter dem Vorkriegsniveau.

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    Kommentare

    User #1314 (nicht angemeldet)

    Chamenei forderte die Staatenlenker in der Region auf, «Euren wahren Feind zu erkennen, seinen Plan zu verstehen und ihm entgegenzutreten» Das klingt für mich nach einem klassischen "David gegen Goliath"-Szenario, wobei dieses mal USA & Israel den Part des Goliath spielen.

    User #1393 (nicht angemeldet)

    Donnie kauft jetzt. Morgen der Deal, Börsen gehen nach oben. Dann verkauft er wieder der alte Schelm.

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