Rüstungsexporte

    USA stoppen Rüstungsexporte nach Hongkong wegen Chinas Vorgehen

    Keystone-SDA
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    China,

    Wegen des von China geplanten restriktiven Sicherheitsgesetzes für Hongkong stoppt die US-Regierung den Export amerikanischer Rüstungsgüter.

    US-Aussenminister Mike Pompeo sagte am Montag, die USA wollen keinen Unterschied mehr beim Export von Rüstungsgütern nach Hongkong und nach Festland-China machen. (Archivbild)
    US-Aussenminister Mike Pompeo sagte am Montag, die USA wollen keinen Unterschied mehr beim Export von Rüstungsgütern nach Hongkong und nach Festland-China machen. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/AP/Mandel Ngan

    Das Wichtigste in Kürze

    • China boxt derzeit sein restriktives Sicherheitsgesetz für Hongkong durch.
    • Die USA ziehen derweil die Reissleine und stoppen die Rüstungsexporte.
    • Der Zielort des Exports könne nicht mehr genau unterschieden werden.

    Wegen des von China geplanten restriktiven Sicherheitsgesetzes für Hongkong stoppt die US-Regierung den Export amerikanischer Rüstungsgüter. Dies erklärte US-Aussenminister Mike Pompeo am Montag.

    Zudem werde die Ausfuhr von Militär-Technologien künftig den gleichen Beschränkungen unterliegen, wie auch die Exporte nach China, sagte er. Der Grund sei die Untergrabung von Hongkongs Autonomie durch die kommunistische Führung in Peking.

    USA wollen Hongkong Sonderstatus verleihen

    «Wir können nicht mehr zwischen dem Export kontrollierter Waren nach Hongkong oder auf das chinesische Festland unterscheiden», erklärte Pompeo weiter. Es sei daher im Interesse der nationalen Sicherheit der USA, die Exporte zu begrenzen. Die USA könnten nicht das Risiko eingehen, dass solche Güter dem chinesischen Militär in die Hände fielen. Dessen wichtigste Aufgabe sei es schliesslich, «die Diktatur» der kommunistischen Partei aufrechtzuerhalten, sagte Pompeo.

    Mike Pompeo Aussenminister USA
    Mike Pompeo, Aussenminister der USA. - dpa

    Die US-Regierung hatte bereits Ende Mai angekündigt Hongkong wegen der zunehmenden Einmischung Pekings einen vorteilhaften Rechtsstatus streichen zu wollen. Neben den Exportkontrollen soll dies auch Zölle und die Vergabe von Visa betreffen, wie es damals hiess.

    Die frühere britische Kronkolonie wird seit der Rückgabe 1997 an China weitgehend autonom verwaltet. Die USA sehen in dem von Peking geplanten Sicherheitsgesetz aber eine klare Verletzung von Hongkongs Autonomie und Freiheitsrechten. Mit dem Vorhaben plant Peking, das Hongkonger Parlament zu umgehen.

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