China setzt humanoide Roboter an Grenze ein
China setzt an seiner Grenze humanoide Roboter zur Unterstützung der Grenzschützer ein. Sie übernehmen logistische Aufgaben und helfen den Reisenden.

Das Wichtigste in Kürze
- China setzt an der Grenze zu Vietnam humanoider Roboter ein.
- Sie lenken die Menschenströme und beantworten Fragen von Reisenden.
- Die Roboter sind rund 1,76 Meter gross und können 15 Kilo heben.
Schon lange versucht China, grosse Fortschritte im Robotik-Bereich zu erzielen. Nun scheint das Land erste Früchte davon zu ernten: An der Grenze zu Vietnam werden mehrere Walker S2, humanoide Roboter, eingesetzt. Dies berichtet unter anderem die «South China Morning Post».
Beim Walker S2 handelt es sich um einen Roboter der chinesischen Firma UBTech Robotics. Vor wenigen Monaten hat Peking einen Beschaffungsvertrag über umgerechnet 37 Millionen Dollar abgeschlossen. Und seit wenigen Tagen stehen die ersten Walker S2 im Einsatz.
Die Roboter lenken die Menschenströme an der Grenze, erledigen logistische Aufgaben, patrouillieren und helfen Reisenden. Noch arbeiten sie nicht alleine, sie unterstützen die Grenzschützer bloss.
Beim Walker S2 handelt es sich um einen humanoiden Roboter. Er besitzt zahlreiche Gelenke, beispielsweise an den Händen, den Ellbogen oder Knien. Er ist rund 1,76 Meter gross und wiegt 70 Kilo, die Fortbewegungsgeschwindigkeit beträgt maximal 7 Kilometer pro Stunde. Insgesamt kann er Lasten von 15 Kilo über seinen Kopf heben.
Eine seiner wichtigsten Eigenschaften betrifft die Energie: So kann Walker S2 seine Batterie selbständig auswechseln, was rund drei Minuten dauert. Dadurch können die Roboter Tag und Nacht im Einsatz stehen.
Ganz neu ist die Unterstützung durch Roboter an Chinas Grenzen nicht: Die Zollbehörden und einige Flughäfen setzen sie bereits ein.















