China startet Anti-Dumping-Untersuchung gegen Japan-Importe

    Melisa Zec
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    China startete eine umfassende Anti-Dumping-Untersuchung gegen Importe aus Japan. Betroffen sind kritische Zulieferer für die globale Chipindustrie.

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    Die japanische Flagge: China setzt weitere Massnahmen gegen Japan-Importe ein. (Symbolbild) - dpa

    China hat eine Anti-Dumping-Untersuchung gegen Importe aus Japan eingeleitet. Betroffen sind laut dem «Handelsblatt» Zulieferer für die Chipindustrie.

    Das chinesische Handelsministerium leitete das Verfahren Anfang Januar 2026 offiziell ein. Es prüft systematisch, ob japanische Produkte die heimische Wirtschaft schädigen.

    Die Behörde will Dumpingpraktiken aufdecken und faire Marktbedingungen durchsetzen. Experten erwarten eine Dauer von bis zu zwölf Monaten, so «Yahoo Finance».

    China richtet Untersuchung gegen Dichlorosilan-Importe

    Die Untersuchung richtet sich speziell gegen Dichlorosilan-Importe aus Japan. Die Chemikalie dient laut dem «Handelsblatt» hauptsächlich der Halbleiterproduktion.

    Warst du schon einmal in China?

    Chinesische Unternehmen haben die Untersuchung beim Handelsministerium beantragt. Sie klagten über steigende Einfuhrmengen aus Japan von 2022 bis 2024.

    Gleichzeitig fielen die Preise um 31 Prozent, was den heimischen Markt schädigte, heisst es weiter. Peking prüft nun diese Vorwürfe detailliert auf Dumpingpraktiken.

    Betroffene japanische Konzerne

    Die Ermittlungen richten sich gegen Shin-Etsu Chemical als Hauptakteur. Auch Air Liquide Japan und Mitsubishi Chemical stehen im Fokus der Behörde.

    Diese Firmen dominieren den Export von Dichlorosilan nach China massgeblich. Experten erwarten erhebliche Auswirkungen auf ihre Umsätze, so «Reuters».

    china seltene erden
    Seltene Erden sind 17 Metalle, die für viele moderne Produkte gebraucht werden. China kontrolliert den Markt dafür dominant. (Symbolbild) - afp

    China verhängte noch am Dienstag ein Exportverbot für Dual-Use-Güter nach Japan. Diese Produkte dienen sowohl zivilen als auch militärischen Zwecken gleichermassen.

    Verbot erstreckt sich auf Komponenten aus seltenen Erden

    Dual-Use-Güter umfassen laut der «Deutschen Welle» (DW) Technologien, Software und Hardware mit doppelter Nutzung. Sie finden Einsatz in Laptops wie auch in Raketenleitsystemen beispielsweise.

    Das Verbot erstreckt sich zudem auf Komponenten aus seltenen Erden. Diese Rohstoffe sind essenziell für Elektronik und Hightech-Anwendungen weltweit.

    Den globalen Markt für seltene Erden kontrolliert China laut «DW» dominant. Solche Exportbeschränkungen treffen die japanischen Hersteller besonders hart.

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    Kommentare

    User #2468 (nicht angemeldet)

    Gar nicht schlecht die Idee. Aber bei uns hätten Temu Käufer, das gar nicht gerne.

    User #8393 (nicht angemeldet)

    Und wer untersucht Chinas Machenschaften?

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