USA planen Schliessung von Ausländerämtern weltweit

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    Das US-Heimatschutzministerium plant die Schliessung von 23 Büros der Einwanderungs- und Ausländerbehörde USCIS weltweit.

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    Die US-Behörde für Einwanderung und Einbürgerung USCIS hat nach eigenen Angaben die Anforderungen erweitert, die im Internet vorab unter die Lupe genommen werden. (Symbolbild) - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Aufgaben der Einwanderungsbehörde würden von Büros innerhalb der USA sowie von US-Botschaften und Konsulaten im Ausland übernommen.

    Mit dem Schritt sollen Millionen Dollar eingespart werden, sagte USCIS-Sprecherin Jessica Collins in einer Stellungnahme an US-Medien.

    Die Aufgaben der Einwanderungsbehörde würden von Büros innerhalb der USA sowie von US-Botschaften und Konsulaten im Ausland übernommen. Das Heimatschutzministerium sowie das Aussenamt würden für einen reibungslosen Übergang sorgen, sagte Collins weiter.

    Die USCIS-Büros im Ausland sind unter anderem für Einbürgerungen, den Nachzug von Familienmitgliedern, Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigungen zuständig. Standorte gibt es etwa in Lateinamerika, Asien und Europa. In Deutschland wäre ein Büro in Frankfurt betroffen.

    Kritiker sehen die geplante Schliessung der Ausländerämter als weiteren Schritt der Regierung von US-Präsident Donald Trump, die Einwanderung in die USA zu reduzieren und das Land weiter abzuschotten. «Das ist ein Rückzug von der internationalen Präsenz von USCIS», zitierte die «Washington Post» León Rodríguez, der unter Präsident Barack Obama Behördendirektor war. «Das passt zu der isolationistischen Neigung, die diese Regierung allgemein an den Tag legt.»

    Zuletzt war Trump mit Plänen für den Bau einer Mauer an der US-Grenze zu Mexiko im Kongress gescheitert. Mitte Februar hatte er einen Nationalen Notstand erklärt, um die Mauer ohne parlamentarische Zustimmung finanzieren zu können.

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