Ein Mann zahlt in den USA ein Trinkgeld von 3000 Dollar. Nach einem Monat will er das Geld zurück. Da der Betrag bereits weg ist, kommt der Fall vor Gericht.
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Ein US-Amerikaner zahlt 3000 Dollar Trinkgeld – verlangt es nach einem Monat aber wieder zurück. (Symbolbild) - Pexels
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Das Wichtigste in Kürze

  • Ein US-Amerikaner zahlt einer Kellnerin in einem Café ein Trinkgeld von rund 3000 Dollar.
  • Doch einen Monat später fordert der einst Grosszügige das Geld wieder zurück – vergeblich.
  • Nach «hitzigen» Diskussionen zwischen dem Mann und dem Café kommt der Fall vor Gericht.

Im Sommer dieses Jahres zeigt sich ein US-Amerikaner in Scranton (USA) in Spendierlaune: Er begleicht im «Alfredo's Café» seine Rechnung von 13 Dollar – und zahlt 3000 Dollar obendrauf!

Für die Kellnerin war die Grosszügigkeit «ein Schock», wie sie gegenüber «Unilad» verrät. «Es hat mir wirklich viel bedeutet, denn jeder macht etwas durch. Es hat mein Herz wirklich berührt. Ich kann es immer noch nicht fassen.»

Die ungewöhnliche Geste kommt aber nicht von ungefähr: Der Mann folgt damit einer Bewegung namens «Trinkgeld für Jesus». Diese zielt darauf ab, Leute glücklicher zu machen, indem grosszügig Trinkgeld verteilt wird.

«Hitzige» Diskussion zwischen dem Gast und Café

Dokumentiert wird das Ganze in den sozialen Medien, wo jeweils ein Foto der Rechnung geteilt wird.

Doch: Nach rund einem Monat überlegt es sich der Gast anders und fordert sein Geld zurück!

Der Manager des Cafés zeigt sich ab dessen plötzlichem Sinneswandel überrascht: «Wir dachten, dass jemand tatsächlich versucht, etwas Gutes zu tun.» Hinzukommt, dass der Betrag bereits an die Kellnerin ausbezahlt wurde.

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In den USA zahlt ein Gast einem Café ein Trinkgeld von 3000 Dollar. (Symbolbild)
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Der Gast verlangt das Geld einen Monat später wieder zurück. (Symbolbild)
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Bei der Bewegung «Trinkgeld für Jesus» wird jeweils ein grosszügiges Trinkgeld verteilt. (Symbolbild)
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Da das Geld bereits ausgegeben wurde, hat das Café gegen den Gast Anzeige erstattet. (Symbolbild)

Daraufhin lieferten sich der Gast und das Café in den sozialen Medien einen «hitzigen» Schlagabtausch. Mittlerweile ignoriert das Café die Nachrichten des Mannes. Stattdessen wird der Fall vor Gericht gebracht.

Das Problem: «Leider mussten wir Anzeige erstatten, weil wir jetzt einfach kein Geld mehr haben», so der Chef gegenüber «Unilad».

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