Lebensmittel

    Über 500 Tonnen Lebensmittel nach USAID-Schliessung vernichtet

    Keystone-SDA
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    USA,

    Nach der Schliessung des Entwicklungshilfebüros USAID werden rund 500 Tonnen Nahrung verbrannt. Sie war eigentlich für hungernde Kinder vorgesehen.

    usaid
    Das US-Entwicklungshilfebüro USAID wurde von Donald Trump geschlossen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • 500 Tonnen energiereicher Kekse fallen der USAID-Schliessung zum Opfer.
    • Die US-Regierung bevorzugte es, sie ablaufen zu lassen und zu verbrennen.
    • Die Kekse waren eigentlich für hungernde Kinder in Afghanistan und Pakistan vorgesehen.

    Die Schliessung der US-Entwicklungshilfebehörde USAID durch Präsident Donald Trump hat nach Angaben eines hochrangigen US-Beamten eine Vernichtung von fast 500 Tonnen Notfallnahrung zur Folge. Ursprünglich waren die Lebensmittel für hungernde Kinder vorgesehen.

    «Ich habe keine gute Antwort auf diese Frage», sagte der für Management und Ressourcen zuständige Beamte im Aussenministerium, Michael Rigas, auf eine Frage bezüglich der in Dubai gelagerten Kekse vor einem Ausschuss des Senats.

    USAID
    Nach dem Aus von USAID müssen rund 500 Tonnen Nahrung verbrannt werden. (Symbolbild) - keystone

    Auf Drängen des demokratischen Senators Tim Kaine räumte Rigas schliesslich ein, dass die Lebensmittel «der Schliessung der USAID» zum Opfer fallen würden. Er sei «bestürzt» angesichts der Verschwendung, fügte er hinzu.

    Den Angaben zufolge planen die USA, die eigentlich für unterernährte Kinder in Afghanistan und Pakistan gedachten energiereichen Kekse zu verbrennen, nachdem ihr Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist.

    Weltweites Entsetzen über USAID-Schliessung

    Senator Kaine erklärte, er habe das Thema im März gegenüber US-Aussenminister Marco Rubio angesprochen. Er bedauere, dass nichts unternommen worden sei. Die Regierung ziehe es vor, «die Lebensmittel verfallen zu lassen und sie dann zu verbrennen», anstatt sie zu verteilen, betonte er.

    Spendest du oft?

    Trump hatte unmittelbar nach seiner Rückkehr ins Weisse Haus im Januar per Dekret die US-Auslandshilfen eingefroren und anschliessend mehr als 80 Prozent der Programme von USAID gestrichen. Die massiven Kürzungen sorgten bei Hilfsorganisationen weltweit für Entsetzen. Am 1. Juli stellte USAID ihre Arbeit offiziell ein.

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    Kommentare

    User #4770 (nicht angemeldet)

    die usa haben durch die ktiege dort die hungersnot verursacht und hben sich jahre lang als helfer profiliert 🤣🤣🤣 trump setzt dieser doppel moral ein ende

    User #3329 (nicht angemeldet)

    Was ist eigentlich mit den Nahrungslieferungen an Nordkorea, werden auch die gestoppt?

    Weiterlesen

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