Trump zieht Grenzschutz-Kommandeur «Gestapo Greg» ab
In Minnesota wird seit Tagen gegen die Einwanderungsbehörde ICE demonstriert. Der Tod durch Schüsse der Border Patrol befeuert die Proteste.

Das Wichtigste in Kürze
- Bei Protesten gegen ICE wurde in Minnesota ein Mann erschossen.
- Die Regierung nimmt die Beamten in Schutz und gibt dem Opfer die Schuld.
- Im Ticker von Nau.ch bleibst du auf dem Laufenden.
Nach dem Tod von Renée Good kam es in Minnesota zu grossen Protesten gegen die Migrationsbehörde ICE. Am Samstag kam es zu einem weiteren Todesfall durch Schüsse eines Grenzschützers.
Die US-Regierung bezeichnet Opfer Alex Pretti als Terroristen und spricht von Notwehr. Wie schon bei Good widerlegen Videoaufnahmen diese Behauptung. Die Proteste gehen derweil weiter.
Im Ticker liest du die neusten News zum Thema:
00.05: Grenzschutz-Kommandeur soll Stadt verlassen.
Gouverneur Tim Walz sprach am Abend mit Donald Trump. In einer Stellungnahme teilt sein Büro mit, dass der Präsident zugestimmt habe, eine Reduzierung der Anzahl Bundesagenten zu prüfen.

Laut Medienberichten soll auch der umstrittene ICE-Chef Gregory Bovino die Stadt bald verlassen. Er ist ein zentraler Akteur der umstrittenen Einsätze der Bundesbeamten geworden. Er hatte nach dem Tod Prettis in einem CNN-Interview gesagt, dass die Beamten die «Opfer» seien.
Auch wegen seines rigorosen Auftretens, gekleidet mit einem auffälligen Mantel, hatten Kritiker Vergleiche zu Nazi-Methoden gezogen. Bovino hatte das zurückgewiesen. Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom bezeichnete ihn als «Gestapo Greg».















