Das Wichtigste in Kürze
US-Präsident Donald Trump musste bei seiner Rede vor der UN-Vollversammlung zunächst ohne Teleprompter auskommen. Er werde ohne den Monitor sprechen, der ihm seinen Redetext anzeigt, sagte Trump zu Beginn seines Auftritts vor mehr als 140 Staats- und Regierungschefs bei der Generaldebatte der Vereinte Nationen – «weil der Teleprompter nicht funktioniert.»
Trotzdem sei er glücklich, in New York sprechen zu können, sagte Trump, der seine Rede dann zeitweise von einem Zettel ablas. «Ich kann nur sagen, wer auch immer diesen Teleprompter bedient, steckt in grossen Schwierigkeiten.» Das Publikum in der grossen Halle der UN-Vollversammlung lachte daraufhin. Später kommentierte Trump, dass sein Teleprompter nun wieder funktioniere.
Die Präsidentin der UN-Vollversammlung, die frühere deutsche Aussenministerin Annalena Baerbock, stellte nach der Rede klar, dass es keine Probleme mit den Telepromptern der UN gebe. «Wir können ihnen versichern, dass die UN-Teleprompter sehr gut funktionieren.»
Der Sprecher von UN-Generalsekretär António Guterres, Stéphane Dujarric, sagte der Deutschen Presse-Agentur (dpa), das Weisse Haus habe für die Rede von Trump seine eigene Ausrüstung mitgebracht. «Der Teleprompter wurde vom Weissen Haus bedient.»
Die Rede Trumps am ersten Tag der UN-Generaldebatte in New York markiert seine Rückkehr auf die grösste diplomatische Bühne der Welt. Zuletzt sprach er vor der Vollversammlung 2019 in seiner ersten Amtszeit.












