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    Wie DiCaprio im Film: Hochstapler erschleicht sich Gratis-Flüge!

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    USA,

    Ein Kanadier soll sich jahrelang als Pilot und Flugbegleiter ausgegeben und so Hunderte Gratisflüge ergaunert haben.

    Leo
    Wie Leonardo di Caprio im Film gab sich ein Mann in den USA als Pilot aus. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein Mann soll sich zwischen 2020 und 2024 als Pilot und Flugbegleiter ausgegeben haben.
    • Der Beschuldigte setzte sich einmal auf den Jumpseat und gab sich als Pilot aus.
    • Betroffen sind mehrere grosse US-Airlines.

    Dass der Film «Catch Me If You Can» nicht nur unterhält, sondern auch inspiriert, zeigt ein aktueller Fall.

    Im erfolgreichen Hollywood-Streifen verkörpert Leonardo DiCaprio einen Hochstapler, der mit gefälschten Identitäten als Pilot, Arzt und Anwalt Karriere macht.

    Der Mann setzte sich als «Pilot» sogar ins Cockpit

    Wie das Aviatik-Portal «Aerotelegraph» schreibt, hat die Staatsanwaltschaft von Hawaii einen 33-jährigen Kanadier angeklagt.

    Der Mann soll sich zwischen 2020 und 2024 wiederholt als Pilot und Flugbegleiter ausgegeben haben.

    Leo
    Leonardo di Caprio gab sich im Film «Catch Me If You Can» als Pilot aus. - keystone

    Mit gefälschten Mitarbeiterausweisen buchte er Hunderte von Gratisflügen und verschaffte sich Zugang zu gesicherten Flughafenbereichen.

    Besonders brisant: Laut Anklageschrift setzte sich der Beschuldigte mindestens einmal auf den Jumpseat im Cockpit und gab sich dort als Pilot aus.

    Hast du den Film «How to Eat Fried Worms» gesehen?

    Betroffen seien mehrere grosse US-Airlines mit Drehkreuzen in Honolulu, Chicago und Fort Worth. Darunter mutmasslich Hawaiian Airlines, United Airlines und American Airlines.

    Der Kanadier wurde in Panama festgenommen und an die USA ausgeliefert. Gemäss Gerichtsakten hatte er zuvor tatsächlich von 2017 bis 2019 als Flugbegleiter bei einer Airline in Toronto gearbeitet.

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    Nach seinem Ausscheiden begann die mutmassliche Betrugsserie. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu 20 Jahre Haft.

    Dazu eine Geldstrafe von maximal 250’000 US-Dollar (knapp 200'000 Franken) sowie eine anschliessende Bewährungszeit.

    Hinweis: Dieser Artikel wurde zuerst auf «Travelnews.ch» publiziert.

    Kommentare

    User #3279 (nicht angemeldet)

    Guter Hinweis darauf, das die Gesellschaft noch immer nicht dazu in der Lage ist, die Kompetenzen von Bewerbern auf wichtige Posten richtig einzuordnen. Das ist kein Einzelfall - nur einer der Aufgeflogen ist.

    User #3512 (nicht angemeldet)

    Das sind mal gute Bussen. In der Schweiz wären 25 Tagessätze an 10 Franken aber auf Bewährung

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