US-Moderatorin an Entführer von Mutter: «Wir werden zahlen»
In einem neuen Video richtet sich US-Star-Moderatorin Savannah Guthrie direkt an die möglichen Entführer ihrer Mutter – und sagt: «Wir werden zahlen.»
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Das Wichtigste in Kürze
- Noch immer wird die Mutter von US-Star-Moderatorin Savannah Guthrie vermisst.
- Nun melden sich die Kinder von Nancy (84) erneut mit einem Video an die Öffentlichkeit.
- Darin wird erwähnt, dass man die Botschaft erhalten habe und bereit sei, «zu zahlen».
Der Fall hält derzeit die ganze USA in Atem: Die 84-jährige Mutter von Star-Moderatorin Savannah Guthrie wird seit einer Woche vermisst. Die Polizei glaubt, dass sie am vergangenen Sonntag aus ihrem Haus etwas ausserhalb von Tucson in Arizona entführt worden sein könnte.
In einem bewegenden Video hatten sich Savannah sowie ihre beiden Geschwister vor einigen Tagen an die Öffentlichkeit gewandt. Direkt an die mutmasslichen Entführer gerichtet, meinten sie: «Die Familie ist bereit zu reden.»
Mittlerweile sind wieder einige Tage vergangen – und es gibt ein neues Video von der Co-Moderatorin der «Today»-Show. «Wir haben eure Nachricht erhalten und wir verstehen», sagt Savannah Guthrie darin.
Details, um welche Nachricht, es sich handelt, erwähnt sie nicht. Man flehe darum, ihre Mutter zurückzubringen, «damit wir mit ihr zusammen sein können», führt der US-Promi aus. Dies sei der einzige Weg, wieder Frieden zu finden.
Am Ende der Aufnahme betont Guthrie: «Das ist für uns von unschätzbarem Wert, und wir werden zahlen.»
Mehrere US-Redaktionen erhielten Lösegeldforderungen
Mehrere US-Medien berichten, dass mindestens drei Redaktionen eine mögliche Lösegeldforderung erhalten hätten. Unklar ist, ob sich Guthrie in dem Video auf diese Mitteilung oder auf eine andere Kommunikation bezog.
«NBC News» hat nach eigenen Angaben eine Kopie der mutmasslichen Nachricht eingesehen. Eine Bestätigung der Echtheit durch Ermittlungsbehörden gibt es bislang nicht.

Das FBI sowie das Sheriff’s Department von Pima County im US-Bundesstaat Arizona teilten am Freitag mit, dass sie von einer neuen Nachricht im Zusammenhang mit dem Verschwinden von Nancy Guthrie wüssten.
Diese werde derzeit auf ihre Authentizität geprüft. Ob ein Zusammenhang zwischen den verschiedenen Mitteilungen besteht, ist offen.
Nancy Guthrie erschien nicht zum Gottesdienst
Nancy Guthrie war am vergangenen Sonntag als vermisst gemeldet worden, nachdem sie nicht wie erwartet zum Gottesdienst erschienen war. Die 84-Jährige lebt nördlich von Tucson. Zuletzt wurde sie am Vorabend gegen 21.45 Uhr gesehen, nachdem sie bei ihrer Tochter Annie zu Abend gegessen hatte.
Die Ermittler gehen davon aus, dass die Frau möglicherweise in der Nacht aus ihrem Haus gebracht wurde. Sie schliessen sowohl eine Entführung als auch eine andere Form der gewaltsamen Verschleppung nicht aus. Staatliche und bundesweite Sicherheitsbehörden, darunter das FBI, sind in die Suche eingebunden.
Laut den Behörden gibt es bislang weder einen Verdächtigen noch eine konkrete Zielperson. Auch Hinweise darauf, dass es sich um eine gezielte Tat gehandelt haben könnte, liegen derzeit nicht vor. Die Ermittler erklärten jedoch, man gehe davon aus, dass Nancy Guthrie noch am Leben sei und setze alles daran, sie sicher nach Hause zu bringen.



















