Wahlkampf

    Trump nutzt Wirtschaftsrede als Angriff auf die Demokraten

    Esada Kunic
    Esada Kunic

    USA,

    Trump verwandelt eine Wirtschaftsrede in Las Vegas in einen Frontalangriff auf progressive Demokraten nach Michigans Vorwahl-Ergebnissen.

    Donald Trump demokraten
    Eine Wirtschaftsrede in Las Vegas wird zum Schauplatz: Trump schiesst nach Michigans Vorwahl scharf gegen die progressiven Demokraten. - keystone

    Trump verwandelte eine Wirtschaftsveranstaltung im Red Rock Casino in Las Vegas in einen politischen Frontalangriff auf die Demokraten. Wie der «MarketScreener» berichtet, nutzte der US-Präsident den Auftritt, um auf die jüngsten Vorwahlerfolge progressiver Kandidaten einzugehen.

    Im Mittelpunkt stand der Sieg des Arztes Abdul El-Sayed in der demokratischen Senatsvorwahl in Michigan. Laut dem «SRF» setzte sich El-Sayed knapp gegen die Establishment-Kandidatin Haley Stevens durch, die daraufhin ihre Niederlage einräumte.

    Glaubst du, dass der Sieg progressiver Demokraten in Michigan eine echte Bedrohung für die Republikaner darstellt?

    El-Sayeds Programm umfasst eine staatliche Krankenversicherung für alle sowie den Stopp der US-Militärhilfen für Israel. Wie der «MarketScreener» berichtet, fordert er zudem die Abschaffung der Einwanderungsbehörde ICE.

    Trump vergleicht Demokraten mit Kommunisten

    Trump bezeichnete den Sieg progressiver Demokraten als Bedrohung für die amerikanische Lebensweise. Laut «MarketScreener» erklärte er, demokratische Sozialisten verkörperten eine schleichende Bedrohung durch den Kommunismus.

    Keiner der siegreichen Kandidaten in Michigan bezeichnet sich jedoch als demokratischer Sozialist. Trump machte diesen Unterschied in seiner Rede nicht geltend.

    El-Sayed wiederum rief die Demokraten auf, nun gegen Trump zu kämpfen, berichtete die «taz». Den republikanischen Gegenkandidaten Mike Rogers bezeichnete er dabei als den schlimmsten Vertreter von MAGA.

    Steuern auf Trinkgelder und Umfragedruck

    Trumps Besuch in Las Vegas hatte ursprünglich steuerliche Entlastungen im Fokus. Wie der «MarketScreener» berichtet, hob er die Abschaffung der Steuern auf Trinkgelder, Überstunden und Renteneinkünfte hervor.

    trump Friedensplan
    Kein Durchbruch nach Kushners Gesprächen in Kairo und Jerusalem: Trumps Friedensplan kommt nicht vom Fleck – die Fronten bleiben verhärtet. - keystone

    Doch der politische Kontext überschattete das wirtschaftliche Programm rasch. Eine aktuelle Reuters/Ipsos-Umfrage zeigte laut «MarketScreener», dass nur jeder dritte Amerikaner den laufenden Iran-Krieg unterstützt.

    Die Demokraten haben den Iran-Krieg und steigende Preise zu zentralen Themen der Zwischenwahlen erklärt. Angesichts sinkender Umfragewerte beklagte Trump, er erhalte für seine Politik nicht die angemessene Anerkennung.

    Kommentare

    User #1913 (nicht angemeldet)

    Trump will Anerkennung, für was? Seine Beleidigungen Seine Lügen Seine Korruption Seine Kriege Seine unschuldigen Opfer

    User #1168 (nicht angemeldet)

    Bei dem Typen kommt tatsächlich nur Müll raus.

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