Lungenkrankheit: 20 Betriebe müssen ihre Schweine schlachten!
Wegen einer Lungenkrankheit müssen 20 Zuchtbetriebe ihre Bestände räumen. Betroffen sind rund 1500 Schweine und deren Ferkel.

Das Wichtigste in Kürze
- Betroffen sind 20 Zuchtbetriebe in sechs Kantonen.
- Rund 1500 Zuchtschweine und deren Ferkel müssen weg.
- 60 Zucht- und Mastbetriebe stehen weiterhin unter Quarantäne.
Die Schweinebestände in 20 Zuchtbetrieben aus sechs Kantonen müssen wegen einer letzte Woche bekannt gewordenen Lungenkrankheit vollständig geräumt werden. Im Kanton Luzern wurde der Erreger bislang in elf Betrieben nachgewiesen.
Betroffen sind laut Mitteilung des Luzerner Veterinärdienstes insgesamt 20 Zuchtbetriebe in sechs Kantonen: Bern, Luzern, Solothurn, Schwyz, Thurgau und Waadt. Dazu weitere 40 Mastbetriebe in 14 Kantonen.
Rund 1500 Zuchtschweine und deren Ferkel seien von den angeordneten Massnahmen betroffen, hiess es am Montag.
Die Tiere werden auf die Schlachtbank geführt
Die Tiere in den Zuchtbetrieben sollen, soweit möglich, geschlachtet werden, hiess es. Tiere, bei denen dies nicht möglich ist, werden «tierschutzkonform getötet».
Eine teilweise Sanierung reiche nicht aus, um den Erreger sicher aus den betroffenen Beständen zu entfernen, teilten die Veterinärbehörden mit.
Letzte Woche war bekannt geworden, dass in einem Verbund von Schweinezucht- und Mastbetrieben 60 Betriebe unter Quarantäne gestellt wurden.






