Trump: Nationalgardistin nach Schüssen gestorben

    Keystone-SDA
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    USA,

    Laut Donald Trump ist eine der beiden angegriffenen Nationalgardistinnen gestorben. Sie sei «brutal angegriffen» worden.

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    Am Ort der Attacke auf zwei Nationalgardisten in Washington wurden Blumen niedergelegt. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nach den Schüssen in Washington ist eine Nationalgardistin gestorben.
    • Der zweite angegriffene Nationalgardist kämpft im Spital um sein Leben.
    • Donald Trump spricht von einem «Akt des Terrors».

    Eine der beiden in der US-Hauptstadt Washington angeschossenen Nationalgardisten ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump gestorben. «Sie wurde brutal angegriffen, sie ist tot», sagte Trump. Das andere Opfer, ein Mann, kämpfe um sein Leben.

    Trump bezeichnete den festgenommenen Tatverdächtigen – einen Afghanen – als «Monster».

    Nach Angaben der Staatsanwaltschaft handelte es sich bei den Nationalgardisten um eine 20 Jahre alte Frau und einen 24-Jährigen aus dem US-Bundesstaat West Virginia. Der Vorfall hatte das Land am Vorabend des amerikanischen Erntedankfestes Thanksgiving schockiert.

    Laut einem Vertreter der Washingtoner Polizei hatte der 29 Jahre alte mutmassliche Täter in der Nähe der U-Bahnhaltestelle Farragut West, nur wenige Häuserblöcke vom Weissen Haus entfernt, auf die beiden Nationalgardisten gefeuert.

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    Der mutmassliche Schütze von Washington ist ein Afghane, der einst mit der CIA zusammenarbeitete. - keystone

    Weitere Mitglieder der Nationalgarde hätten die Schüsse gehört, eingegriffen und den Verdächtigen überwältigt, hiess es weiter. Die Polizei sei wenige Augenblicke später eingetroffen. Der Vorfall hatte das Land am Vorabend des amerikanischen Erntedankfestes Thanksgiving schockiert.

    Die amtierende Staatsanwältin für die US-Hauptstadt, Jeanine Pirro, sagte, der mutmassliche Täter habe mit seiner Frau und vermutlich fünf Kindern in Bellington im Bundesstaat Washington an der Westküste der USA gelebt. Der Tatverdächtige sei mit einem Fahrzeug quer durchs Land in die Hauptstadt gefahren. Bei der Tat habe er einen Revolver benutzt. Das Tatmotiv sei unklar.

    Trump verschärft nach dem Angriff die Migrationspolitik

    Trump hatte den Vorfall kurz nach der Tat als «Akt des Terrors» eingestuft und politische Konsequenzen angekündigt. Der Republikaner sagte, alle Personen aus Afghanistan sollten überprüft werden, die unter seinem demokratischen Amtsvorgänger Joe Biden in die USA gekommen waren.

    Die Bearbeitung von Einwanderungsanträgen afghanischer Bürger wurde ausgesetzt. Trump ordnete zudem die Entsendung von rund 500 weiteren Soldatinnen und Soldaten der Nationalgarde in die Hauptstadt an. Der US-Präsident hatte den Schützen in einer ersten Reaktion als «Tier» bezeichnet und erklärt, er müsse «den höchstmöglichen Preis bezahlen».

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