Terror

    Terror vom 11. September: Planer will sich schuldig bekennen

    DPA
    DPA

    USA,

    Einer der Chefplaner der Anschläge am 11. September will sich schuldig bekennen. Mit dem Deal kann er der Todesstrafe entgehen.

    Der mutmassliche Chefplaner der Terroranschläge vom 11. September 2001 und weitere Mitangeklagte wollen nach Angaben der US-Regierung eine Vereinbarung mit der Justiz eingehen und sich schuldig bekennen. (Archivbild)
    Der mutmassliche Chefplaner der Terroranschläge vom 11. September 2001 und weitere Mitangeklagte wollen nach Angaben der US-Regierung eine Vereinbarung mit der Justiz eingehen und sich schuldig bekennen. (Archivbild) - epa Handout/epa/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Chefplaner der 9/11-Anschläge will sich schuldig bekennen.
    • Mit der Vereinbarung würde er der Todesstrafe entgehen.
    • Er wurde 2003 in Pakistan verhaftet, von der CIA verhört und gefoltert.

    Der mutmassliche Chefplaner der Terroranschläge vom 11. September 2001 und weitere Mitangeklagte wollen nach Angaben der US-Regierung eine Vereinbarung mit der Justiz eingehen und sich schuldig bekennen. Chalid Scheich Mohammed und zwei weitere Beschuldigte hätten einer solchen Einigung zugestimmt, teilte das US-Verteidigungsministerium mit. Die genauen Details würden noch nicht publik gemacht. Auch das weitere Prozedere blieb zunächst unklar.

    Chalid Scheich Mohammed sitzt vielen Jahren im berüchtigten US-Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba und würde US-Medienberichten zufolge durch die Vereinbarung der Todesstrafe entgehen.

    9/11
    Bei den Terroranschlägen vom 11. September 2001 wurden rund 3000 Menschen getötet. - keystone

    Am 11. September 2001 waren bei dem bislang schlimmsten terroristischen Anschlag in den Vereinigten Staaten rund 3000 Menschen getötet worden. Islamistische Terroristen hatten drei gekaperte Passagierflugzeuge in das World Trade Center in New York und das Pentagon nahe Washington gesteuert. Eine vierte Maschine stürzte im Bundesstaat Pennsylvania ab. Chalid Scheich Mohammed gilt als Chefplaner der Anschläge und soll auch die Kommunikation und die Finanzierung des Vorhabens geregelt haben.

    Chefplaner wurde von CIA verhört und gefoltert

    Chalid Scheich Mohammed wurde 2003 in Pakistan festgenommen. Im Anschluss wurde er vom US-Geheimdienst CIA verhört. Einem Bericht des US-Senats zufolge wurde er während der Verhöre gefoltert.

    2006 wurde er ins US-Gefangenenlager Guantánamo überstellt. Dort sollte ihm wegen seiner Rolle bei den Anschlägen des 11. Septembers vor einem Militärtribunal der Prozess gemacht werden. Das Verfahren gegen ihn und mehrere Mitangeklagte verzögerte sich jedoch jahrelang.

    Das Gefangenenlager befindet sich auf Kuba im US-Marinestützpunkt Guantánamo Bay. Zeitweise waren dort fast 800 Menschen inhaftiert. Das Camp war nach dem Terror des 11. September 2001 in den USA unter dem republikanischen Präsidenten George W. Bush errichtet worden, um mutmassliche islamistische Terroristen ohne Prozess festzuhalten. Menschenrechtsorganisationen fordern seit langem die Schliessung. Noch immer ist dort jedoch eine kleine Zahl von Häftlingen untergebracht.

    Mehr zum Thema:

    Weiterlesen

    Guantánamo Bay
    Joe Biden 11. September
    6 Interaktionen
    9/11
    Terroranschlag New York Jahrestag
    21 Jahre her

    MEHR IN NEWS

    sparen
    1 Interaktionen
    Junge versuchens
    Waltensburg/Vuorz GR
    Waltensburg/Vuorz GR
    Zug Kollision
    1 Interaktionen
    Madrid

    MEHR TERROR

    ibrahim
    252 Interaktionen
    «Stolz»
    Gefängnis
    77 Interaktionen
    Nach Berlin-Attentat
    x
    Berlin-Terror
    Bern Pride
    Kurz vor CSD-Terror

    MEHR AUS USA

    Katy Perry
    2 Interaktionen
    Los Angeles
    Voto Latino
    32 Interaktionen
    Latinos & Co.
    Selma Blair
    3 Interaktionen
    New York
    g20
    49 Interaktionen
    G20-Gipfel