Terror

Synagogen-Täter verlor Familie bei Israel-Angriff

Elena Hatebur
Elena Hatebur

USA,

Zwischen dem Angriff auf eine Synagoge in den USA und dem Iran-Krieg gibt es offenbar eine Verbindung. Die Familie des Täters soll kürzlich getötet worden sein.

Synagoge
Am Donnerstag ist ein Mann mit einem Auto in eine Synagoge im US-Bundesstaat Michigan gerast. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Mann ist am Donnerstag im US-Bundesstaat Michigan in eine Synagoge gerast.
  • Der Täter wurde bei dem Vorfall von Sicherheitskräften erschossen, Verletzte gab es keine.
  • Nun gibt ein Nachbar des Täters neue Hinweise zum möglichen Motiv.

Zwischen dem Angriff auf eine Synagoge im US-Bundesstaat Michigan und dem Iran-Krieg fügen sich die Puzzleteile zusammen.

Gemäss des FBI ist der bewaffnete 41-jährige Täter am Donnerstag mit einem Pickup in das Gotteshaus gerast. Bei dem anschliessenden Schusswechsel mit den Sicherheitskräften verstarb Ayman Mohamad G.

Nun hat ein Nachbar des verstorbenen Täters gegenüber der Lokalzeitung «Detroit Free Press» einen neuen Hinweis zum möglichen Motiv gegeben. So soll G. «kürzlich Familienmitglieder bei einem israelischen Angriff im Libanon verloren» haben.

Familienmitglieder des Täters mutmasslich getötet

Wie der US-Sender «CBS News» berichtete, sei der Angriff auf die Familie von G. «vor ungefähr zehn Tagen» erfolgt.

G. sei «am Boden zerstört» gewesen. Mehrere seiner Familienmitglieder sollen bei dem Angriff getötet worden sein.

Wie das US-Heimatschutzministerium bekannt gab, wurde der 41-Jährige im Libanon geboren. 2011 reiste er mit einem Visum für Ehepartner von US-Bürgern in die USA ein.

Der israelische Aussenminister Gideon Saar äusserte sich am Donnerstag «schockiert über den Angriff». «Antisemitismus darf niemals wieder sein hässliches Haupt erheben», sagte Saar weiter.

Kinder in Synagoge blieben unverletzt

Wie Michael Bouchard, der Sheriff des Bezirks, am Donnerstag sagte, sei es bei dem Vorfall zur einer Schiesserei gekommen.

Der Verdächtige sei tot in seinem Auto gefunden worden. Zuvor sei er mit dem Fahrzeug durch die Türen des Gebäudes gefahren und von den Sicherheitskräften erschossen worden.

Die Kinder der Schule, die sich in der Synagoge befanden, blieben wie auch die Lehrer unverletzt. Ein Security wurde in ein Spital gebracht. Die Verletzungen sind aber nicht lebensbedrohlich.

Die Gouverneurin von Michigan, Gretchen Whitmer, teilte auf X mit, die jüdische Gemeinde sollte ihren Glauben in Frieden ausleben können. «Antisemitismus und Gewalt haben in Michigan keinen Platz.»

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