Swatch-Investor Wood wird von Stimmrechtsberater ISS unterstützt
Im Vorfeld der Generalversammlung der Swatch Group erhält US-Investor Steven Wood Unterstützung vom Stimmrechtsberater ISS. Wie Woods Anlagefirma Greenwood Investors mitteilte, wird der Berater deren Vorschläge anlässlich der GV vom 12. Mai unterstützen.

Unter anderem will sich Wood selber in den Verwaltungsrat des Uhrenkonzerns wählen lassen. Man freue sich, dass mit ISS ein wichtiger Stimmrechtsberater dieses Traktandum zur Annahme empfehle, so Greenwood.
ISS unterstützt in ihrer Empfehlung die Argumente für die Nominierung von Wood, da es «angesichts der bestehenden Governance-Mängel» eine «unabhängigere, externe Perspektive im Verwaltungsrat» brauche. Der Swatch-Verwaltungsrat benötige eine unabhängige Stimme, auch um das Vertrauen der Anleger wiederherzustellen, so ISS.
Wood verfolgt seit längerem das Ziel, den Swatch-Verwaltungsrat unabhängiger zu machen, und kritisiert die Dominanz der Hayek-Familie. Präsidiert wird der VR von Nayla Hayek, während auch ihr Bruder und Gruppen-CEO Nick sowie Sohn Marc im VR sitzen. Nayla führt zudem den zur Gruppe gehörenden Juwelier Harry Winston, und auch Marc ist Teil der Gruppenleitung.
Der Hayek-Pool hält mit gut einem Viertel des Kapitals rund 44 Prozent der Stimmen bei Swatch. Die Hayek-Familie wehrt sich gegen die Wahl und die Vorschläge von Steven Wood. Dessen Anlagefirma hält früheren Angaben zufolge gut 0,5 Prozent des Aktienkapitals der Swatch Group.














