Genfer Angestellte des öffentlichen Dienstes gehen auf die Strasse
Rund 900 Angestellte des öffentlichen Dienstes haben am Dienstagabend in Genf gegen die vom Kanton geplanten Sparmassnahmen demonstriert. Es war nicht das erste Mal.

Diese im Budgetentwurf 2026 vorgesehenen Sparmassnahmen sorgen für Ärger. Die Gewerkschaften kritisieren die Blockierung der Lohnstufen für 2026 und die drei darauffolgenden Jahre sowie das Einfrieren des Teuerungsausgleichs. Daraus folgende Lohnverluste beziffern die Gewerkschaften auf bis zu 5,1 Prozent. Auch die Vorlage eines Katalogs von Sparmassnahmen durch eine vom Staatsrat beauftragte Expertengruppe beunruhigt sie.
Die Streikenden beklagen zudem einen Gesetzesentwurf, der den Abgeordneten im Grossen Rat am Donnerstag vorgelegt wird und der eine Erhöhung der Beiträge zur Vorsorgekasse des Kantons Genf (CPEG) vorsieht. Dies könnte zu einer Senkung des aktuellen Nettolohnes um bis zu 12 Prozent führen, fürchtet das Gewerkschaftsbündnis.
Angekündigt ist ein dreitägiger Streik. Nach dem Demonstrationszug am Dienstagabend ist für Mittwoch eine Kundgebung geplant, bevor am Donnerstag eine weitere Demonstration stattfindet.










