Schnee und Überschwemmungen im sonnenverwöhnten Kalifornien

    Keystone-SDA
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    USA,

    In Kalifornien ist erstmals seit Jahrzehnten eine Blizzard-Warnung ausgerufen worden. Der Sturm führte zu Schneefall und Überschwemmungen.

    HANDOUT - Auf diesem vom Big Bear Mountain Resort zur Verfügung gestellten Foto wird im Hintergrund der Schnee im Resort geräumt. Ein heftiger Wintersturm hat Teile der USA lahmgelegt. Foto: Lee Stockwell/Big Bear Mountain Resort/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
    HANDOUT - Auf diesem vom Big Bear Mountain Resort zur Verfügung gestellten Foto wird im Hintergrund der Schnee im Resort geräumt. Ein heftiger Wintersturm hat Teile der USA lahmgelegt. Foto: Lee Stockwell/Big Bear Mountain Resort/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits - sda - Keystone/Big Bear Mountain Resort/AP/Lee Stockwell

    Das Wichtigste in Kürze

    • In Kalifornien hat ein Blizzard für Schnee und Überschwemmungen gesorgt.
    • Der US-Bundesstaat rief erstmals sei Jahrzehnten eine Blizzard-Warnung aus.
    • Sogar in der Nähe des berühmten Hollywood-Schildes wurde Schnee gesehen.

    Ein seltener Wintersturm hat dem eigentlich sonnenverwöhnten US-Bundesstaat Kalifornien viel Schnee und Regen gebracht. Gesperrte Strassen, Überschwemmungen, eisige Temperaturen und Stromausfälle legten das Leben in Teilen Westküstenstaats lahm.

    Rund 79'000 Kunden in Kalifornien waren in der Nacht zum Sonntag (Ortszeit) ohne Strom, wie die Seite «poweroutage.us» zählte. Zwar schneit es selbst in den wärmeren Teilen Südkaliforniens gelegentlich – doch ein Schneesturm in diesem Ausmass ist durchaus ungewöhnlich.

    Erstmals seit Jahrzehnten galt für Teile des US-Bundesstaates auch eine Blizzard-Warnung. So werden in Nordamerika heftige Schneestürme mit starken Temperaturstürzen genannt.

    Auf TV-Bildern waren schneebedeckte Strassen und Berge zu sehen. Medien zufolge fiel der Schnee in einigen Regionen meterhoch. Einige nutzten das Winterwetter für Schlittenfahrten.

    Kalifornien
    Ein Schneepflug nahe Los Angeles. (AP Photo/Jae C. Hong) - keystone

    Selbst an ungewöhnlichen Orten fiel Schnee: In der Nähe des berühmten «Hollywood»-Schildes sollen am Freitag Schnee oder zumindest Graupel gesichtet worden sein. Dies meldete der Wetterdienst auf Twitter.

    In anderen Teilen des Bundesstaats sorgte vor allem sintflutartiger Regen für Probleme: In der Metropole San Diego wurden zwei Menschen gerettet, die auf einer überfluteten Strasse feststeckten. Darüber schrieb die Zeitung «The San Diego Union-Tribune».

    Auch in anderen Teilen des Bundesstaates kamen Rettungskräfte Menschen in Not zu Hilfe – betroffen waren vor allem auch Obdachlose. In Los Angeles brachte das Sturmtief Medien zufolge rekordverdächtige Regenmengen und Überschwemmungen – es galt zeitweise eine Hochwasserwarnung.

    Autobahn und Nationalpark gesperrt

    Die wichtigste Nord-Süd-Autobahn der Westküste, die Interstate 5, war teilweise gesperrt. Auch der Yosemite-Nationalpark gab auf seiner Internetseite bekannt, der Park bleibe wegen der «schweren Winterbedingungen» bis Mittwoch geschlossen.

    Der Wetterdienst warnte am Samstag weiter vor heftigem Regen und Gewitter in Teilen Südkaliforniens. In anderen Regionen galt eine Lawinenwarnung. Das Tief ziehe im Laufe des Wochenendes weiter nach Süden und verlagere sich dann in den Osten des Landes.

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