Schnee und Überschwemmungen im sonnenverwöhnten Kalifornien

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    USA,

    «It Never Rains in Southern California» heisst ein berühmter Song. Jetzt regnet es dort und in anderen Teilen des US-Bundesstaats aber doch – und nicht nur das: Mancherorts fällt sogar meterhoher Schnee.

    Luie Rivera (l) und Gabriela Soto spazieren bei Schneefall durch den Stadtteil Hunters Ridge im kalifornischen Fontana.
    Luie Rivera (l) und Gabriela Soto spazieren bei Schneefall durch den Stadtteil Hunters Ridge im kalifornischen Fontana. - Will Lester/The Orange County Register/AP/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein seltener Wintersturm hat im eigentlich sonnenverwöhnten US-Bundesstaat Kalifornien viel Schnee und Regen gebracht.

    Gesperrte Strassen, Überschwemmungen, eisige Temperaturen und Stromausfälle legten das Leben in Teilen Westküstenstaats lahm.

    Mehr als 120.000 Kunden in Kalifornien waren am Samstagmittag (Ortszeit) ohne Strom, wie die Seite «poweroutage.us» zählte. Zwar schneit es selbst in den wärmeren Teilen Südkaliforniens gelegentlich – doch ein Schneesturm in diesem Ausmass ist durchaus ungewöhnlich.

    Schnee am «Hollywood»-Schild?

    Erstmals seit Jahrzehnten galt für Teile des US-Bundesstaates auch eine Blizzard-Warnung. So werden in Nordamerika heftige Schneestürme mit starken Temperaturstürzen genannt. Auf TV-Bildern waren schneebedeckte Strassen und Berge zu sehen. Medien zufolge fiel der Schnee in einigen Regionen meterhoch.

    Einige nutzten das Winterwetter für Schlittenfahrten. Selbst an ungewöhnlichen Orten fiel bereits Schnee: In der Nähe des berühmten «Hollywood»-Schildes sollen gestern Schnee oder zumindest Graupel gesichtet worden sein, meldete der Wetterdienst auf Twitter.

    In anderen Teilen des Bundesstaats sorgte vor allem sintflutartiger Regen für Probleme: In der Metropole San Diego wurden zwei Menschen gerettet, die auf einer überfluteten Strasse feststeckten, wie die Zeitung «The San Diego Union-Tribune» berichtete.

    Obdachlose besonders betroffen

    Auch in anderen Teilen des Bundesstaates kamen Rettungskräfte Menschen in Not zu Hilfe – betroffen waren vor allem auch Obdachlose. In Los Angeles brachte das Sturmtief Medien zufolge rekordverdächtige Regenmengen und Überschwemmungen – es galt zeitweise eine Hochwasserwarnung.

    Die wichtigste Nord-Süd-Autobahn der Westküste, die Interstate 5, war teilweise gesperrt. Der Wetterdienst warnte am Samstag weiter vor heftigem Regen und Gewitter in Teilen Südkaliforniens. In anderen Regionen galt eine Lawinenwarnung. Das Tief ziehe im Laufe des Wochenendes weiter nach Süden und verlagere sich dann in den Osten des Landes, hiess es weiter.

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