Grund für den Gewinneinbruch waren vor allem deutlich höhere Ausgaben. Paypal warnt vor Umsatzeinbussen aufgrund der Entkopplung von der Ex-Konzernmutter Ebay.
Das abgewickelte Zahlungsvolumen bei Paypal wuchs im letzten Quartal um 40 Prozent. Foto: Felix Kästle/dpa
Das abgewickelte Zahlungsvolumen bei Paypal wuchs im letzten Quartal um 40 Prozent. Foto: Felix Kästle/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Der von der Corona-Krise ausgelöste Shopping-Boom im Internet beschert dem Online-Bezahldienst Paypal weiter deutliche Geschäftszuwächse.

Im zweiten Quartal legten die Erlöse im Jahresvergleich um 19 Prozent auf 6,2 Milliarden Dollar (5,2 Mrd Euro) zu, wie Paypal nach US-Börsenschluss im kalifornischen San Jose mitteilte. Das gesamte abgewickelte Zahlungsvolumen wuchs um 40 Prozent auf 311 Milliarden Dollar. Dennoch brach der Gewinn angesichts deutlich höherer Ausgaben um 23 Prozent auf unter dem Strich 1,2 Milliarden Dollar ein.

Obwohl die Ergebnisse im Rahmen der Erwartungen lagen, sackte die Aktie nachbörslich um rund acht Prozent ab. Anleger reagierten nervös auf den Geschäftsausblick. Paypal warnte unter anderem vor Umsatzeinbussen aufgrund der voranschreitenden Entkopplung von der Ex-Konzernmutter Ebay. Die Unternehmen gehörten bis zur Aufspaltung 2015 zusammen, doch Paypal blieb danach exklusiver Zahlungsabwickler der Onlinehandelsplattform. Nun stellt sich Ebay jedoch unabhängiger auf und setzt auch auf Alternativen, was zu Lasten von Paypal geht.

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