John Marion Grant wurde wegen Mordes an einer Mitarbeiterin einer Gefängnis-Cafeteria zum Tode verurteilt. Nun wurde er in Oklahoma hingerichtet.
Oklahoma
Eine Hinrichtungskammer in Kalifornien. Foto: Eric Risberg/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • In Oklahoma ist erstmals seit sechs Jahren wieder ein Häftling hingerichtet worden.
  • Trotz früherer Probleme wurde die Giftspritze angewendet.
  • Im November und Dezember sind zwei weitere Hinrichtungen im US-Südstaat geplant.

Im US-Bundesstaat Oklahoma wurde der verurteilte Mörder John Marion Grant hingerichtet. Er wurde am Donnerstag in einem Gefängnis in McAlester mit einer Giftspritze getötet. Dabei handelt es sich um die erste Hinrichtung seit mehr als sechs Jahren. Dies berichtete die Zeitung «The Oklahoman».

Der heute 60-Jährige war 1999 wegen Mordes an einer Mitarbeiterin einer Gefängnis-Cafeteria zum Tode verurteilt worden. Die Tat hatte er als Insasse begangen. Der Supreme Court liess die von einem anderen Gericht verfügte Aussetzung der Vollstreckung kurz vor der Hinrichtung aufheben.

Zwei weitere Hinrichtungen in Oklahoma in diesem Jahr geplant

In Oklahoma waren Hinrichtungen nach Pannen mit Giftspritzen 2015 ausgesetzt worden. Anfang vergangenen Jahres erklärten die zuständigen Behörden in dem Bundesstaat dann, wieder Hinrichtungen mit der Giftspritze vollstrecken zu wollen. Dies, weil eine «zuverlässige Versorgung» mit Medikamenten gewährleistet sei.

Nach Angaben des Death Penalty Information Center stehen am 18. November und am 9. Dezember die nächsten beiden Hinrichtungen in Oklahoma an. In 27 von 50 US-Bundesstaaten ist die Todesstrafe weder abgeschafft noch durch ein Moratorium ausgesetzt worden.

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