Ein Trump-Rebell, der beim Sturm aufs Kapitol dabei war, wollte in der Schweiz untertauchen. Er riss einen Polizisten zu Boden und steht nun vor Gericht.
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Sabol sagte aus, dass er «in einem Wutanfall» gehandelt habe. - sda - Keystone/AP/John Minchillo

Das Wichtigste in Kürze

  • Jeffrey Sabol riss am Tag des Kapitol-Aufstandes einen Polizisten zu Boden.
  • Der Rebell hatte bereits ein Flugticket in die Schweiz gekauft, um unterzutauchen.
  • Sabol steht nun vor Gericht und wird eines Kapitalverbrechens angeklagt.

Am Tag des Kapitol-Sturms riss Trump-Rebell Jeffrey Sabol einen Polizisten zu Boden. Der Polizist wurde anschliessend mit einer US-Flagge verprügelt.

Als bekannt wurde, dass die Kapitol-Stürmer zur Rechenschaft gezogen werden, wollte sich Sabol in die Schweiz absetzten. Gemäss der Nachrichtenagentur AP buchte er ein Flugticket von Boston nach Zürich.

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Die Polizei setzt Tränengas gegen Trump-Unterstützer ein, die das Kapitol stürmen. - keystone

Da die Auseinandersetzung mit dem Polizisten gefilmt wurde, steht Sabol nun vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft bestätigte den Flugticket-Kauf. Ausserdem machte das Gericht darauf aufmerksam, dass er über die finanziellen Mittel verfügen würde, um unterzutauchen. Auf eine Freilassung auf Kaution wurde daher abgeschworen.

Sabol handelte in «Wutanfall»

Die Staatsanwaltschaft gab bekannt, dass der Angeklagte nach dem Aufstand versucht hat, sich zu töten. In einem Spital in New York wurde er schlussendlich verhaftet.

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Zusammenstösse zwischen Trump-Anhängern und Polizisten. - AFP

Sabol sagte aus, dass er «in einem Wutanfall» gehandelt habe und den Angriff nicht klar vor Augen habe. Die Verhandlungen sind noch am Laufen.

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