Joe Biden sagt «extremen Wettbewerb» der USA mit China voraus

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    US-Präsident Joe Biden sieht in China nicht unbedingt einen Gegner, aber in jedem Fall einen harten Konkurrenten.

    Joe Biden
    US-Präident Joe Biden bei einer Rede. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Joe Biden kündet einen neuen Umgang mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping an.
    • Joe Biden: «Wir müssen keinen Konflikt haben. Aber es wird extremen Wettbewerb geben.»

    Biden sagte in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview mit dem Sender CBS mit Blick auf das Verhältnis zu China: «Wir müssen keinen Konflikt haben. Aber es wird extremen Wettbewerb geben.»

    Zu seinem Umgang mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping sagte Biden, er werde dies nicht so angehen wie sein Amtsvorgänger Donald Trump. Seine Regierung werde sich auf internationale Regeln konzentrieren. Konkreter wurde er nicht. Trump hatte in seiner Amtszeit unter anderem einen erbitterten Handelskrieg mit China angezettelt.

    Trump und Xi Hongkong
    US-Präsident Donald Trump (l) fasst sich an die Jacke, während er für ein Foto mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping am Rande des G-20-Gipfels posiert. (Archivbild) - dpa

    Biden hatte vor seinem Amtsantritt angekündigt, er wolle die von Trump eingeführten Zusatzzölle auf Produkte aus China und andere Massnahmen im Handelskonflikt vorerst beibehalten.

    Auf die Frage, warum er Xi seit seinem Amtsantritt noch nicht angerufen habe, sagte Biden in dem CBS-Interview, es habe noch keine Gelegenheit für ein Gespräch gegeben. «Es gibt keinen Grund, nicht anzurufen.» Es gebe viel zu bereden.

    Biden kennt Xi bereits

    Biden betonte, in seiner Zeit als Stellvertreter des damaligen US-Präsidenten Barack Obama habe er viele Gespräche mit Xi geführt. «Ich kenne ihn ziemlich gut», sagte Biden. «Er ist sehr intelligent. Er ist sehr taff.»

    Inauguration China Analysis
    Der damalige Vizepräsident Joe Biden schüttelt Xi Jinping die Hand am 4. Dezember 2013. - keystone

    US-Aussenminister Antony Blinken hatte China zuletzt als grösste Herausforderung für die US-Aussenpolitik in den nächsten Jahren bezeichnet. Die Vereinigten Staaten müssten China «aus einer Position der Stärke gegenübertreten».

    Dazu müssten die USA mit ihren Verbündeten zusammenarbeiten und dürften im internationalen Gefüge nicht Terrain an China überlassen. Blinken sagte auch, Trump habe richtig gelegen mit seinem harten Ansatz gegenüber China.

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