Epstein-Akten: US-Abgeordnete werden früher in Sommerpause geschickt

    Keystone-SDA
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    USA,

    Im US-Repräsentantenhaus spitzt sich der Streit um die Offenlegung von Akten im Fall Jeffrey Epstein zu.

    trump epstein
    Wie nahe standen siche Jeffrey Epstein und Donald Trump? - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Demokraten fordern die Offenlegung von Ermittlungsunterlagen im Fall Epstein.
    • Republikaner Mike Johnson will das Repräsentantenhaus früher in die Sommerpause schicken.
    • Auch einige Republikaner verlangen Transparenz – Trumps Basis ist gespalten.

    Der Streit über die Offenlegung von Akten in der Affäre um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein schaukelt sich auch im US-Repräsentantenhaus hoch. Um eine Abstimmung über die Freigabe der Akten zu verhindern, will der republikanische Chef des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, die Abgeordneten vorzeitig schon heute und nicht erst am Freitag in die Sommerpause schicken. Das berichteten unter anderem die «New York Times» und weitere Medien übereinstimmend.

    Die Demokraten warfen Johnson vor, damit eine Abstimmung zu einer Resolution zum Epstein-Fall auszubremsen. Darin wird vom Justizministerium die Freigabe von Dokumenten verlangt, darunter Ermittlungsunterlagen und Aufzeichnungen zu dem Fall. Johnson sprach hingegen von einem «politischen Spiel» der Demokraten. Schon in den vergangenen Tagen hatte der Epstein-Fall zu Kontroversen im Repräsentantenhaus geführt.

    Für Trump ist die Lage heikel

    Für die Republikaner und Präsident US-Präsident Donald Trump ist die Situation heikel. Denn selbst in den eigenen Reihen wurden zuletzt Stimmen lauter, die eine Offenlegung der Epstein-Akten fordern. Trump steht unter grossem Druck, weil er im Wahlkampf für eine Offenlegung war.

    Sollte Trump die Epstein-Akten veröffentlichen?

    Epstein, der über viele Jahre systematisch Minderjährige missbraucht hatte, beging 2019 mit 66 Jahren in seiner Gefängniszelle nach offiziellen Angaben Suizid. Er war im Jahr 2019 verhaftet und dann angeklagt worden. In Teilen der US-Gesellschaft sorgte Epsteins Tod für wilde Spekulationen, weil er beste Kontakte in die amerikanische High Society hatte. Prominente und Milliardäre gingen bei ihm ein und aus – auch Trump verbrachte Zeit mit Epstein, wie mehrere Party-Videos belegen.

    Kommentare

    User #7691 (nicht angemeldet)

    Eine ware Demokratie braucht solche Tricks nicht..

    User #2678 (nicht angemeldet)

    Links und Rechts stecken überall unter einer Decke.... Fragt euch mal warum Demokraten seit 1 Jahr nicht mobil machen, jetzt wo sie endlich mal Rechtsstaatlich was Reales in der Hand hätten. Trump hat seiner 2 Amtszeit so viele Gesetze gebrochen.....Die vorzeitigen Ferien sind ein weiteres Zeichen dafür dass der auch nur eine vorgeschobene Marionette ist, man hat anscheinend nur nicht mit soviel wiederstand vom Volk gerechnet. Jetzt werden weitere Akten in der Zeit vernichtet und nachher sagt man die hätte es nie gegeben....Das schöne ist das Internet vergisst nie, Staat hatte seine Chance jetz wird halt die Digitale Menschheit bilder und Dokumente veröffentlichen.

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