Drogenboss tot: Auch Donald Trump mischte bei Operation in Mexiko mi
Das mexikanische Militär hat bei einer Operation den berüchtigten Drogenboss «El Mencho» getötet. Unterstützung gab es dabei auch von Donald Trump.

Das Wichtigste in Kürze
- Mexikos Militär ist ein Schlag gegen die Drogenmafia rund um das Jalisco-Kartell gelungen.
- Drogenboss Nemesio Rubén «El Mencho» Oseguera Cervantes (†59) kam dabei ums Leben.
- Die USA unterstützten den Einsatz laut Trumps Sprecherin mit Geheimdienstinformationen.
Der mexikanischen Armee ist ein riesiger Schlag im Kampf gegen die Drogenmafia gelungen: Bei einer grossen Operation gegen das Jalisco-Kartell kam Drogenboss Nemesio Rubén «El Mencho» Oseguera Cervantes (†59) ums Leben.
Bei der Grossrazzia hätte der berüchtigte Boss des Jalisco-Kartells eigentlich festgenommen werden sollen. Doch dabei kam es zwischen der Armee und der Gang zu einem heftigen Feuergefecht.
Resultat: Vier erschossene und drei verletzte Kartell-Mitglieder. Ausserdem erlitten drei Soldaten Verletzungen.
Doch bei dem Gefecht wurde auch «El Mencho» getroffen. Der Drogenboss starb anschliessend an Bord eines Militär-Helikopters auf dem Weg nach Mexiko-Stadt.
Sprecherin von Donald Trump bestätigt US-Beteiligung
Laut dem Verteidigungsministerium Mexikos führte die mexikanische Armee den Einsatz. Dabei erhielt sie Unterstützung von der Luftwaffe und von Spezialeinheiten.
Ausserdem unterstützte die Regierung von Donald Trump in Form von Geheimdienstinformationen die riesige Operation gegen den Drogenboss. Das bestätigte die Sprecherin von Donald Trump im Weissen Haus, Karoline Leavitt, auf dem Kurznachrichtendienst X.
Demnach sei «El Mencho» «ganz oben auf der Liste der Zielpersonen der mexikanischen und US-amerikanischen Regierung» gestanden. Informationen zur Gross-Razzia soll zudem die vom US-Militär geführte «Joint Interagency Task Force-Counter Cartel» geliefert haben.
Operative Verantwortung klar bei Mexiko
Dies hat ein Beamter des US-Verteidigungsministeriums erklärt, wie die «Bild» berichtet. Bei dieser Task Force handelt es sich um eine Ende 2025 gegründete Spezialeinheit mehrerer US-Behörden zur Aufklärung von Kartell-Netzwerken.
Die operative Verantwortung für den Gross-Einsatz habe aber ganz klar Mexiko gehabt. Das erklären sowohl das mexikanische Verteidigungsministerium als auch ein Ex-Beamter der amerikanischen Drogenbekämpfungsbehörde DEA.
Die USA hatten zuvor eine Belohnung von 15 Millionen US-Dollar (rund 11,6 Millionen Franken) auf «El Mencho» ausgesetzt.
Die Gross-Razzia und der Tod «El Manchos» liessen die Situation in Mexiko eskalieren. Kartell-Mitglieder setzten danach in mehreren Bundesstaaten Autos, Banken, Tankstellen und Läden in Brand. Mehrere Botschaften riefen ihre Bürger auf, sich in Sicherheit zu bringen.




















