Ebola

    Im Ebola-Gebiet: WHO-Chef fordert bessere Zusammenarbeit

    Im Kampf gegen den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo ist aus Sicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine bessere Koordination zwischen allen humanitären und Gesundheits-Akteuren nötig. Das schrieb WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus während seines Besuchs in der am stärksten betroffenen Provinz Ituri auf der Plattform X. Es sei ausserdem wichtig, auf die Bevölkerung zu hören und sie zu unterstützen, betonte Tedros. «Die lokale Bevölkerung ist am besten dazu in der Lage, ihre Bedürfnisse auszudrücken und wirksame Lösungen zur Eindämmung des Ausbruchs zu identifizieren», schrieb der WHO-Chef.

    Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, kommt auf dem Flughafen von Bunia an. Foto: Moses Sawasawa/AP/dpa
    Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, kommt auf dem Flughafen von Bunia an. Foto: Moses Sawasawa/AP/dpa - Keystone/AP/Moses Sawasawa

    Die Menschen im Gebiet des aktuellen Ausbruchs im Ostkongo scheuen manche Präventionsmassnahmen. Isolation, Trennung von den Angehörigen und die speziellen Sicherheitsmassnahmen für die Beisetzung verstorbener Ebola-Patienten stehen im starken Gegensatz zu den dort üblichen sozialen Normen im Krankheits- oder Todesfall. Hilfsorganisationen haben auch damit zu kämpfen, dass viele Menschen in Ituri Ebola für einen Mythos halten. Nach Angaben der kongolesischen Regierung wurden seit Beginn des Ausbruchs mehr als 1.000 Verdachtsfälle gemeldet, von denen rund 250 Erkrankte verstorben sind. Aus dem benachbarten Uganda sind nach Angaben der WHO neun bestätigte Fälle gemeldet worden. Eine der Infektionen endete bislang tödlich.

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    Kommentare

    User #1361 (nicht angemeldet)

    Haben die dort die gleichen Vorschriften wie bei uns be Corona? Bleiben sie Zuhause, tragen sie eine Maske.

    User #6275 (nicht angemeldet)

    Ich finde man sollte die Menschen dort in ruhe lassen und nur Hilfe anbieten. Die die wollen können sie annehmen die anderen sollen in ruhe gelassen werden.

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