Donald Trump sieht sich weiter als legitimen Sieger der Wahl

    Keystone-SDA
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    USA,

    Erstmals seit der Wahlnacht tritt Donald Trump in der Nacht auf Freitag (Schweizer Zeit) vor die Medien. Der US-Präsident wittert weiterhin Wahlbetrug.

    Donald Trump, Präsident der USA, spricht im Weissen Haus. Foto: Evan Vucci/AP/dpa
    Donald Trump, Präsident der USA, spricht im Weissen Haus. Foto: Evan Vucci/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Evan Vucci

    Das Wichtigste in Kürze

    • Donald Trump ist weiterhin überzeugt, dass die US-Wahlen manipuliert sind.
    • Er kündigt rechtliche Schritte gegen die Briefwahl-Zahlen an.

    US-Präsident Donald Trump sieht sich weiterhin als legitimer Sieger der Wahl in den USA. «Wenn man die legalen Stimmen zählt, gewinne ich mit Leichtigkeit.» Das sagte Trump am Donnerstagabend im Weissen Haus bei seinem ersten öffentlichen Auftritt seit der Wahlnacht.

    Donald Trump
    Donald Trump an einer Medienkonferenz im Weissen Haus. - Keystone

    «Wenn man die illegalen Stimmen zählt, dann können sie versuchen, uns die Wahl zu stehlen.» Trump kritisierte, dass vor der Wahl zu seinem Schaden wissentlich falsche Umfrageergebnisse veröffentlicht worden seien.

    Vorwürfe gegen Briefwahl

    Trump hat bislang keine Beweise für seine Behauptungen vorgelegt, dass es massiven Wahlbetrug gegeben habe. Der Republikaner liegt bei der laufenden Auszählung hinter seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden.

    Joe Biden kamala harris
    Joe Bidens Demokraten haben für den Wahlkampf insgesamt fast sieben Milliarden US-Dollar ausgegeben (Archiv). - Keystone

    Der Präsident griff insbesondere die Briefwahlen an: «Es ist unglaublich zu sehen, wie diese Briefwahlstimmen so einseitig sind.» Trump bezog sich damit auf die Tatsache, dass die Möglichkeit der Stimmabgabe per Post mehrheitlich von Anhängern seines Herausforderers Joe Biden genutzt worden war.

    Der Präsident hat derzeit nur 214 der 270 für einen Sieg notwendigen Wahlleute beisammen. Sein Herausforderer Biden kommt nach jetzigem Stand auf mindestens 253 Wahlleute. Wird der Bundesstaat Arizona hinzugerechnet, in dem einige Medien Biden bereits zum Sieger ausgerufen haben, sind es 264.

    Klagen angedroht

    Trump kündigt zudem an, sich massiv vor Gericht gegen eine Niederlage bei der Präsidentenwahl zu wehren. «Es wird eine Menge Klagen geben. Wir können nicht zulassen, dass eine Wahl auf diese Weise gestohlen wird.»

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