Der All-Flug von Blue Origin musste wegen befürchteten starken Winden um zwei Tage verschoben werden.
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Der Milliardär Jeff Bezos steht vor einer Weltraumkapsel der Blue Origin. - Chuck Bigger/Space Symposium via ZUMA Wire/dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Blue Origin musste den Raketenstart wegen starkem Wind um zwei Tage verschieben.
  • Mit an Bord: Die Tochter des ersten US-Amerikaners im All, Laura Shepard Churchley.

Der dritte bemannte All-Ausflug des Raumfahrtunternehmens Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos steht im Fokus. Doch wegen vorhergesagter starker Winde musste der Start um zwei Tage nach hinten verschoben werden.

Die Tochter des ersten US-Amerikaners im All, ein TV-Moderator und vier weitere Passagiere sollen nun am Samstag (ab 15.45 Uhr MEZ) einen Kurz-Ausflug in den Weltraum unternehmen, wie Blue Origin am Mittwoch mitteilte. Ursprünglich war der Flug für Donnerstag geplant gewesen. Transportiert werden sollen die Passagiere vom Raketensystem «New Shepard».

New-Shepard
Booster New Shepard des Unternehmens Blue Origin bei der Landung. - dpa

Die Tochter des 1961 als Nasa-Astronauten ins All geflogenen Alan Shepard (1923-1998) ist bei der Crew dabei. Laura Shepard Churchley und TV-Moderator Michael Strahan sind Ehrengäste der Firma. Die anderen vier Passagiere haben für ihre Tickets bezahlt.

Tickets gekauft

So Raumfahrtingenieur Dylan Taylor, Investor Evan Dick, Technologie-Unternehmer Lane Bess sowie dessen Sohn Cameron. Wie viel sie jeweils für ihr Ticket bezahlt haben, teilte Blue Origin nicht mit.

Das Unternehmen hat bislang zwei bemannte jeweils rund zehnminütige Ausflüge ins All unternommen. Beim ersten im Juli war Amazon-Gründer Bezos selbst an Bord, zusammen mit seinem Bruder Mark. Eine 82 Jahre alten früheren US-Pilotin und ein 18-jähriger Niederländer waren auch dabei.

William Shatner
Der kanadische Schauspieler William Shatner war auch an Bord. - dpa-infocom GmbH

Beim zweiten im Oktober war der 90-jährige kanadische Schauspieler William Shatner dabei. Ausserdem der frühere Nasa-Ingenieur Chris Boshuizen, der Unternehmer Glen de Vries und die stellvertretende Chefin von Blue Origin, Audrey Powers.

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