Als Drogenboss verurteilter Ex-Präsident von Honduras frei

    Keystone-SDA
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    USA,

    Er wurde wegen Drogenschmuggel zu 45 Jahren Haft verurteilt. Nun ist der Ex-Präsident von Honduras in den USA wieder freigelassen worden.

    Juan Orlando Hernández
    Die USA haben Juan Orlando Hernández, den Ex-Präsidenten von Honduras, begnadigt. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Honduras Ex-Präsident ist in den USA freigelassen worden.
    • Er war wegen Drogenhandel zu 45 Jahren Haft verurteilt gewesen.
    • Donald Trump hat ihn nun begnadigt.

    Der in den USA wegen Drogenhandels im grossen Stil verurteilte Ex-Präsident von Honduras ist aus der Haft entlassen worden.

    Die Freilassung von Juan Orlando Hernández vermeldeten mehrere US-Medien. Die Nachricht ist auch auf der Seite der Gefängnisbehörde zu lesen.

    Hernández war zwischen 2014 und 2022 Präsident von Honduras. Kurz nach dem Ende seiner Amtszeit wurde er an die USA ausgeliefert.

    Sollte 45 Jahre Haft absitzen

    Der Anklage zufolge soll er Honduras zum Drogen-Staat gemacht haben. Er soll Drogenschmugglern geholfen haben, Hunderttausende Kilogramm Kokain in Richtung USA zu schleusen.

    Seine Ehefrau dankte Präsident Trump in einem Post auf X. Nach fast vier Jahren sei er wieder ein freier Mann, schrieb Ana García de Hernández.

    Ursprünglich war Hernández in den USA zu 45 Jahren Haft verurteilt worden. Das US-Justizministerium hatte damals geschrieben, Hernández habe als Präsident von Honduras seine Macht missbraucht. Dies, um eine der grössten und gewalttätigsten Verschwörungen im Bereich des Drogenhandels weltweit zu unterstützen.

    Drogenkampf gegen Venezuela, gleichzeitig Begnadigung für Hernández?

    Das Weisse Haus stand wegen der Begnadigung in der Kritik. Grund dafür sind die Drogenvorwürfe und das Vorgehen gegen Venezuela und dessen Präsident Nicolás Maduro. Dass Hernández trotz Drogenvergehen freikommen sollte, wirkte doppelmoralisch.

    Die Regierung begründete die Begnadigung daraufhin damit, dass Hernández von der Biden-Vorgängerregierung unfair behandelt worden sei.

    Dies sei eindeutig eine von Präsident Joe Biden angeordnete Strafverfolgung gewesen. Und die Menschen in Honduras hätten Trump gegenüber betont, dass Hernández hereingelegt worden sei.

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    Kommentare

    User #5178 (nicht angemeldet)

    Hernandez wird den Trumpler am Gewinn beteiligen.

    User #2277 (nicht angemeldet)

    Ich denke #4634 könnte Da ev. schon noch recht haben, in irgenteiner form & zwar in Sache : Karibik-Politik ! Diese Karibik & auch angrenzende Länder daran, sind seit jeher; der "Backyard der USA" ! & nun schaut mal z.b. nur mal die Landkarte an : Wie dermassen günstig & "praktisch", Dieser Staat dort gelegen ist; z.b. ein paar Militärbasen DA zu errichten... ! - Geradezu & einfach IDEAL; für "Trumpsche Expansionsgelüste"... !

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