Warum Sie jetzt die alte Glühbirne ersetzen sollten

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    Das sollte Grund genug sein: Werden Glühbirnen gegen LED-Technologie und Energiesparlampen ausgetauscht, spart man bis zu 90 Prozent Energie in den Leuchten.

    Glühbirnen
    Mit der richtigen Glühbirne kann man eine Menge Energie sparen. - Pexels

    Das Wichtigste in Kürze

    • Glühbirnen verbrauen bis zu 90 Prozent mehr Strom als sparsame LED-Lampen.
    • Bei LED und Energiesparlampe ist die Einheit Lumen und nicht die Watt-Zahl relevant.
    • Ausserdem ist die Farbtemperatur in Kelvin wichtig.

    Die gute alte Glühbirne ist noch längst nicht überall Geschichte. Restbestände durften noch länger verkauft werden, manch einer hat eine kleine Sammlung im Keller. Und auch in den Fassungen steckt noch so manche Überlebende.

    Glühbirnen verbrauchen ganz schön viel Strom: Bis zu 90 Prozent mehr als die sparsame LED.

    Glühbirne oder LED?

    Ob man noch die klassische Glühlampe in der Leuchte hat, erkennt man an der Birnen- oder Kerzenform. Sie hat unten einen Metallsockel zum Schrauben und oben ein Glas, in dem sich ein Wolfram-Draht befindet, der für die Lichterzeugung zuständig ist.

    Zum Vergleich: Halogenlampen haben oft eine Spot-ähnliche Bauform, es gibt sie aber auch in Birnenform. Der Glühdraht ist von einem Schutzgas, dem Halogen, umgeben. Auch hier ist übrigens inzwischen die Produktion der meisten Modelle verboten – aus den gleichen Gründen.

    Eine LED-Lampe sieht der herkömmlichen Glühlampe ähnlich und kann sie ohne weitere Anpassungen direkt ersetzen – deswegen wird sie auch als LED-Retrofit-Lampe bezeichnet.

    LED-Lampe
    LEDs verbrauchen viel weniger Energie als die alten Glühlampen. - Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

    Aber ihr fehlt in der Regel der klassische Glühfaden, denn lichtemittierende Dioden bilden die Lichtquelle.

    Die Energiesparlampe ist an einer gebogenen, gewendelten oder mehrfach gefalteten Röhre zu erkennen, in der die Gasentladung stattfindet. Diese Lampen besitzen in der Regel ein integriertes Vorschaltgerät und einen Schraubsockel, um sie wie eine Glühlampe einsetzen zu können.

    Die richtige Alternative finden

    Wer umsteigen möchte, muss sich ein paar neue Kennwerte einprägen. Denn anders als bei Glühbirnen ist bei den energieeffizienten Alternativen nicht mehr die Wattzahl das Kriterium für den Grad der Helligkeit.

    Bei LED und Energiesparlampe steht hierfür die Einheit Lumen (lm). Als Faustregel gilt: Etwas mehr als zehn Lumen entsprechen etwa einem Watt. Will man eine 40-Watt-Glühbirne ersetzen, wählt man also ein Energiesparmodell mit 470 Lumen.

    Welche Glühbirnen nutzen Sie zuhause?

    Ausserdem ist die Farbtemperatur in Kelvin wichtig. Für eine wohnliche Lichtfarbe sorgt eine warmweisse Lichtquelle mit 2700 bis 3000 Kelvin. Das entspricht etwa dem Licht einer Glühbirne. Neutralweisse oder tageslichtweisse Lichtquellen haben eine höhere Zahl.

    Wichtig ist auch der Farbwiedergabeindex (Ra). Er beschreibt, wie natürlich Farben wiedergegeben werden – etwa damit Fleisch im Licht nicht komisch aussieht. Für Wohnbereiche ist Ra 80 oder mehr passend.

    Ausserdem sollte man auf die gleiche Bauform und den passenden Sockel achten.

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    Kommentare

    User #3047 (nicht angemeldet)

    Egal ob bei LED Birne oder Stehlampe, ich muss immer suchen, die hellsten Modelle zu finden, um wirklich gutes Licht zu haben. Auch beispielsweise alte Halogenstehlampen kann man nicht mit 90% der gängigen LED Lampen ersetzen, sie sind einfach zu schwach. Aber wer hat noch alte Glühbirnen in Betrieb? Sicher so selten, dass es auch nichts ausmacht bezüglich Energie. Ich habe täglich meinen 2000 Watt Heizlüfter 2-3 Stunden am Laufen weil die alte Heizung nicht nachmag, mir egal, Strom ist günstig.

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