Hitze und Trockenheit können die Substanz eines Gebäudes angreifen. Daher ist es wichtig, das Haus nach einem heissen Sommer genauer zu inspizieren.
Ein Haus
Die Hitze kann Schäden in der Hausfassade hinterlassen. - Unsplash
Ad

Das Wichtigste in Kürze

  • Hitze und Trockenheit können zu Rissen an Gebäuden führen.
  • Diese treten vor allem an Anschlüssen und Klebeverbindungen auf.
  • Auch Metalle können auf Hitze reagieren.

Längere Trockenheit und Hitze kann dazu führen, dass Risse an einem Gebäude entstehen. Daher sollte man seine Immobilie nach einem heissen, trockenen Sommer genau untersuchen.

Wo Risse entstehen können

Die Risse können an Anschlüssen und Klebeverbindungen auftreten. Aber auch in der Wand sind Risse möglich. Denn sinkt durch lange Trockenheit der oberflächennahe Grundwasserspiegel, könne es zu Konsolidierungen, also Setzbewegungen im Baugrund kommen.

Ist ist die Statik des Hauses betroffen, sollte man handeln. Am besten zieht man einen Fachmann hinzu. Denn im schlimmsten Fall kann das Haus absackten und müsste dann wegen hoher Schäden abgerissen werden.

Wie Hitze sich auf Metalle auswirken kann

Auch andere Baumaterialien können auf Hitze reagieren – zum Beispiel Metalle. Durch thermische Längenänderungen können am Metall Schäden entstehen, die sich negativ auswirken können.

Riss im Beton
Entstehen in der Fassade eines Wohnhauses Risse, sollte man die Schäden genau untersuchen lassen. - dpa-tmn

Im Dachbereich können sich etwa metallene Windrispen, die der Aussteifung des Dachstuhls in Längsrichtung dienen, durch die Wärmeeinwirkung verlängern.

Anschlussfugen zwischen Dachkonstruktion und angrenzenden Bauteilen können sich öffnen. Aber auch die Beweglichkeit im Dachstock kann sich erhöhen. Das bemerken auch Laien, denn dann hört man Knarr- und Knarzgeräusche.

Mehr zum Thema:

Wohnen und Garten