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    Deshalb sollten Sie verblühte Tulpen stehen lassen

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    Bern,

    Auch wenn sie nicht mehr schön aussehen: Verwelkte Narzissen, Tulpen, Hyazinthen und andere Zwiebelblüher dürfen noch nicht ganz abgeschnitten werden.

    Tulpen rot Blüte verwelken
    Tulpen gehören zu den Zwiebel- und Knollenblumen, die nach der Blüte Kraft sammeln für das nächste Jahr. - Pixabay

    Das Wichtigste in Kürze

    • Tulpen, Hyazinthen und Narzissen gehören zu den sogenannten Frühlingsblühern.
    • Das sind Zwiebel- oder Knollenblumen, die mehrere Jahre aufblühen.
    • Deswegen sollte man sie, bis sie ausgetrocknet sind, stehen lassen.
    • Sie tanken währenddessen neue Energie und lagern Nährstoffe für die nächste Blüte ein.

    Frühblüher haben schon im Februar Farbe in unser Leben gebracht. Jetzt ist die Blütezeit von Narzisse, Tulpe, Hyazinthe, Krokus und Schneeglöckchen allerdings zu Ende.

    Auch wenn die Blätter nicht mehr so schön aussehen, sollten wir geduldig sein und nichts abschneiden. Lediglich welke Blütenblätter können entfernt werden.

    Denn diese Frühlingsblüher sind mehrjährige Zwiebel- oder Knollenblumen, die nach der Blüte die nächste Saison vorbereiten. Sie tanken in diesen Wochen Energie und lagern neue Speicherstoffe in ihren Zwiebeln und Knollen ein.

    Narzissen trocken Blätter Blüte verblüht
    Wer verblühte Narzissen samt Blattgrün zu früh abschneidet, riskiert, dass sie im Jahr drauf nicht blühen. - Martin Gerten/dpa/dpa-tmn

    Können die Pflanzen sich nicht mit ausreichend Vorrat eindecken, werden sie im nächsten Frühjahr keine Blüten zeigen.

    Dünger nach der Blüte

    Hobbygärtner können den Pflanzen in dieser Zeit etwas Gutes bei der Erholung tun.

    Ibulb, ein Zusammenschluss von Betrieben der Zwiebelblumenbranche, rät, sogenannten Verwilderungszwiebeln wie Narzisse, Krokus, Scilla, Traubenhyazinthe und Winterling nach der Blüte Dünger zu geben. Er stimuliere die Entwicklung von neuen Knospen.

    Ansonsten wartet man einfach ab, bis das Laub vollständig ausgetrocknet ist. Ab etwa Juni ist das der Fall. Man spricht dann davon, dass die Pflanzen sich in den Boden zurückziehen.

    Ruhen lassen oder ausgraben und einlagern

    Die Zwiebeln und Knollen kann man in der Erde lassen und aufs nächste Jahr warten.

    Oder man gräbt sie aus und lagert sie in einem Karton an einem trockenen und kühlen Standort ein, bis sie im Herbst, zur üblichen Pflanzzeit wieder in den Boden können. Das ist ein guter Tipp, wenn man mit dem bisherigen Standort nicht zufrieden war.

    Ähnlich geht man mit den Frühblühern im Topf vor: Man setzt sie im Frühling in den Gartenboden und lässt sie dort erst mal in Ruhe.

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