Wie bringen wir unsere Pflanzen heil durch die trockenen Sommertage? Das Wichtigste ist natürlich das Giessen – und eine Massnahme gegen Wasserverschwendung.
Harke Hand Beet Rasen Erde
Das Auflockern des Beetbodens um die Pflanzen herum hilft diesen an trockenen Sommertagen. - Christin Klose/dpa-tmn
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Das Wichtigste in Kürze

  • An heissen Tagen sollte man im Garten ausser zur Giesskanne auch zur Harke greifen.
  • Der Grund: Das Wasser kann so leichter in den Boden einsickern und dort erhalten bleiben.

Giessen ist ein Mittel gegen Hitze. Aber das bringt nur bedingt etwas, wenn der Boden nicht in der Lage ist, das Wasser gut aufzunehmen. Daher sollte man den Beetboden rund um die Pflanzen regelmässig mit einer Harke lockern.

Das Harken sorgt zum einen für eine gute Krümelstruktur des Bodens. Dadurch kann das Giesswasser leichter in den Boden einsickern.

Das Lockern verringert die Verdunstung

Zum anderen bleibt die Feuchtigkeit länger dort erhalten, da durch das Auflockern das sogenannte Kapillarsystem des Bodens unterbrochen wird.

Das ist quasi sein Kanalnetz, das bei Versickern von vorherigem Giess- oder Regenwasser entstanden ist.

Harke Boden Krümelstruktur trocken
Eine alte Gärtnerregel sagt: Einmal harken spart dreimal Giessen. - Pixabay

Durch diese natürlichen Kanäle fliesst das Wasser aber nicht nur in den Boden, es kann auch leicht aus tieferen Bodenschichten durch die Öffnungen verdunsten, so die Experten.

Eine alte Gärtnerregel sagt: Einmal harken spart dreimal giessen.

Alternativ kann man im Beet die Verdunstung verringern, indem man offene Böden mit einer Schicht Mulch bedeckt.

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