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    Zeckenstich: Das sollten Sie tun, wenn Ihr Tier betroffen ist

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    Bern,

    Sind es draussen über 8 Grad, gilt Zeckenalarm. Vor allem in Wäldern oder im Gebüsch lauern die Parasiten auf ihre Opfer. Was bei einem Zeckenstich zu tun ist.

    Beginn der Zecken-Saison
    Eine Zecke ist auf einem Blatt in einem Garten zu sehen. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Wenn das Haustier von Zecken befallen ist, sollte man den Parasit sofort entfernen.
    • Dafür greift man am besten zu einer Zeckenzange oder dem sogenannten Kuhfuss.
    • Vorbeugen ist möglich – Medikamente oder das natürliche Kokos-Öl wirken abschreckend.

    Hat sich eine Zecke in arglose Katzen und Hunde gebohrt, sollten Tierhalter nicht warten, bis sie vollgesogen von allein abfällt. Das rät Sarah Ross von der Tierschutzorganisation Vier Pfoten.

    Mit einer Zeckenzange oder einem kleinen sogenannten Kuhfuss könne man die Zecke vorsichtig herausziehen. Dabei sollte sich Hund oder Katze möglichst ruhig verhalten.

    zeckenstich hund
    Bei der Entfernung mit einer Zeckenzange sollte man möglichst nah an die Haut von Hund oder Katze herangehen. - Robert Günther/dpa-tmn

    Bei dem Prozedere sei unbedingt darauf zu achten, die Zecke nicht zu quetschen. Ansonsten sondere sie weitere Erreger ab, die Auslöser für Borreliose, Babesiose, Ehrlichiose oder die Viruserkrankung FSME sein können.

    Zecken richtig entfernen

    Mit der Zeckenzange oder dem Kuhfuss geht man möglichst nah an die Haut des Hundes oder der Katze heran. Die Zecke sollte gut in der Zange sitzt. Dann wird der Parasit langsam und mit gleichmässigem Zug herausgelöst.

    Wichtig ist, dass auch der Kopf der Zecke entfernt wird und nicht stecken bleibt, warnt Heimtier-Expertin Ross.

    zeckenstich
    Es ist wieder so weit: Im Gebüsch lauert die Zecke. Der Zeckenstich kann gefährlich sein. - Keystone

    Sie rät, die Bissstelle nach dem Entfernen mit Desinfektionsmittel zu reinigen – und im Auge zu behalten.

    Bleibt die Haut nach dem Biss gerötet oder entwickelt sich eine Entzündung, müsse man mit dem Tier in eine Tierarztpraxis. Insbesondere wenn es Fieber, Mattigkeit oder geschwollene Lymphknoten zeigt.

    Zeckenstich verhindern

    Im besten Fall sollte das Tier gar nicht erst gebissen werden. Ob Spot-on, Parasitenhalsband, Tabletten oder Öl – der Markt für Anti-Zeckenmittel ist gross. Aber nicht jedes Produkt ist für jedes Tier geeignet. Da helfe eine Beratung beim Veterinär.

    So ist der Wirkstoff Permethrin etwa für Hunde gut verträglich, während er für Katzen giftig ist, klärt die Heimtier-Expertin auf.

    Einen natürlichen Schutz biete Kokosöl, welches man in das Fell reiben kann. Die in dem Öl enthaltene Laurinsäure schrecke die Zecken ab. Allerdings ist die Wirkungsdauer begrenzt. Der Kokos-Schutz sollte etwa alle sechs Stunden erneuert werden.

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